Tour de Romandie: Vorwürfe gegen Veranstalter von Valentin Paret-Peintre - "Wenn sie wollen, dass Pogacar gewinnt ..."
Die Königsetappe der Tour de Romandie endete mit einem weiteren Sieg von Tadej Pogacar - was bei seinem Konkurrenten Valentin Paret-Peintre einen bitteren Beigeschmack hinterließ. Der Franzose beklagte im Eurosport-Interview im Ziel, dass zuletzt mehrfach Begleitmotorräder dem UAE-Team des Weltmeisters bei der Verfolgungsjagd auf Ausreißergruppen unerlaubten Windschatten gegeben hätten.
Highlights: Wieder nichts zu machen gegen Pogacar
Quelle: Eurosport
Auf der 4. Etappe gehörte Top-Kletterer Paret-Peintre zusammen mit Primoz Roglic zu einer starken Fluchtgruppe, die aber ihren Vorsprung auf das Hauptfeld um Pogacar und Florian Lipowitz nie auf mehr als zweieinhalb Minuten ausbauen konnte.
Der Soudal-Profi hatte nach der 4. Etappe eine Vermutung, woran das gelegen haben könnte: "Ich muss mir die Bilder noch einmal anschauen - aber ich hoffe, die Motorräder waren nicht zu nah dran: Denn an den letzten beiden Tagen war das der Fall", erklärte der Sieger der Ventoux-Etappe der Tour de France 2025.
Außerdem wollte er im von ihm vermuteten Vorgehen keinen Zufall sehen: "Wenn die Veranstalter wollen, dass Pogacar gewinnt, dann ist das ihre Sache. Wir haben es mehrfach gesagt - aber so ist das Leben."
Der slowenische Superstar ist erstmals beim Rennen in der Schweiz am Start und gewann dort am Samstag bereits seine dritte Etappe. Vor dem Schlusstag führt er die Gesamtwertung vor Lipowitz an.
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Entscheidung am Jaunpass: Pogacar lässt Lipowitz stehen und gewinnt
Quelle: Eurosport
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