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Tour de Suisse: Remco Evenepoel geschlagen - Weltmeister verpasst Tages- und Gesamtsieg auf Zeitfahren der Schlussetappe
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Publiziert 18/06/2023 um 17:09 GMT+2 Uhr
Remco Evenepoel hat den Gesamtsieg und den Tageserfolg auf der abschließenden Etappe der Tour de Suisse im Zeitfahren verpasst. Der Weltmeister musste sich im Kampf gegen die Uhr über 25,7 Kilometer dem Spanier Juan Ayuso um acht Sekunden geschlagen geben. In der Gesamtwertung verteidigte der Däne Mattias Skjelmose sein Gelbes Trikot durch den dritten Platz im Tagesklassement (+0:09).
Highlights: Skjelmose verteidigt Gelb im Zeitfahren
Quelle: Eurosport
Vierter auf der 8. Etappe wurde der Schweizer Stefan Bissegger (+0:23) vor dem Belgier Wout Van Aert (+0:28).
In der Gesamtwertung rettete Skjelmose neun Sekunden seines Vorsprung auf Ayuso, Evenepoel wurde Dritter (+0:45). Der Österreicher Felix Gall rutschte vom Podest noch auf Platz acht (+3:25) ab, direkt vor ihm reihte sich das belgische Bora-Toptalent Cian Uijtdebroeks (+3:02) ein.
Bester Deutscher in der Gesamtwertung wurde Maximilian Schachmann als 14. (+8:10) vor Youngster Felix Engelhardt vom Team Jayco (37./+37:27). Im Zeitfahren belegten Simon Geschke (Cofidis) und Schachmann (Bora-hansgrohe) mit jeweils +1:20 Rückstand die Ränge 27 und 28 des Tagesklassements im Ziel.
Schlussetappe in Mäders Heimat
Das abschließende Rennen von St. Gallen nach Abtwil fand nur wenige Kilometer von Mäders Geburtsort Flawil statt. Mäder war am Donnerstag in einer Abfahrt in Richtung Ziel von der Straße abgekommen und in eine Schlucht gestürzt. Er erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Drei Teams, darunter Mäders Equipe Bahrain Victorious, sowie mehrere Fahrer aus anderen Mannschaften verließen daraufhin die Schweiz-Rundfahrt.
Ausgerechnet entlang der Straßen, die Mäder bestens kannte, waren die Fahrer im Kampf gegen die Uhr mit ihren Gedanken allein. Noch einmal hieß es Abschied nehmen von einem guten Kletterer und Allrounder auf dem Rad, von einem intelligenten jungen Mann mit Herz und Courage, der sich vor allem für klimapolitische Themen interessierte und für Nachhaltigkeit einsetzte. Der Verlust wiegt schwer.
Am Samstag hatte das Peloton die vorletzte Etappe neutralisiert. Bis 25 km vor Schluss, wo bereits die Zeit für die Gesamtwertung genommen wurde, fuhr das Feld geschlossen. Dann aber setzte Weltmeister Remco Evenepoel den entscheidenden Angriff. Der Belgier sicherte sich den Tagessieg und widmete ihn dem verstorbenen Mäder. Zuvor war bereits die sechste Etappe am Freitag zu einer "Gedenkfahrt" für Mäder über 20 km umfunktioniert worden.
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Ambient Sound - Tour de Suisse remembers Gino Mäder
Quelle: Eurosport
Neue Sicherheitsdebatte im Radsport
Die Debatte, wie die Rennen sicherer gemacht werden können, dürfte vor der anstehenden Tour de France erneut Fahrt aufnehmen. Ein Restgefahr, das ist unstrittig, wird immer bleiben. "Generell ist uns allen bewusst, was wir für ein Risiko eingehen auf den Straßen. Wir haben eben keine Fangzäune oder Kiesbetten wie in der Formel 1", hatte Rolf Aldag, Sportlicher Leiter beim deutschen Profiteam Bora-hansgrohe, vor der Todesnachricht gesagt.
Was passieren müsse, damit er nach dem Finale am Sonntag sagen könne, er sei glücklich, wurde Mäder nach dem Auftaktzeitfahren am vergangenen Wochenende gefragt. "Wenn ich gesund bleibe und mein Heimrennen genossen habe", sagte er.
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(mit SID)
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Oops! Team-mates celebrate prematurely and beaten on the line!
Quelle: Eurosport
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