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Tour of Austria 2024: Maximilian Walscheid fordert nach Tod von André Drege Einführung von Airbags im Profi-Sport
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Publiziert 13/07/2024 um 12:43 GMT+2 Uhr
Max Walscheid (Jayco-AlUla) hat sich wenige Tage nach dem Tod von André Drege (Coop-Repsol), der bei der Tour of Austria auf der Abfahrt vom Großglockner tödlich verunglückt war, für den Einsatz von Airbags für Radprofis ausgesprochen, um Sturzfolgen zu mindern. Walscheid war bei der Österreich-Rundfahrt am Start und hatte zwei Tage vor Dreges Tod die Rundfahrt in Führung liegend aufgeben müssen.
Maximilian Walscheid fordert die Einführung von Airbags
Fotocredit: Getty Images
Gegenüber der "Rhein-Neckar-Zeitung" sagte der Deutsche: "Gerade Airbags halte ich für einen vielversprechenden Ansatz. Es gibt bereits Modelle, die als eine Art Mini-Rucksack getragen werden können."
Allerdings müssten diese auch mit dem Rennreglement in Einklang gebracht werden.
Außerdem müssten noch ein paar offene Fragen geklärt werden.
"Was passiert, wenn man stürzt, sich aber nicht verletzt hat und weiterfahren will, der Airbag aber schon ausgelöst hat? Was passiert bei schlechtem Wetter, wenn man eine Regenjacke über den Airbag zieht", warf Walscheid zwei zu klärende Fragen in den Raum.
Walscheid glaubt nicht an baldige Airbag-Einführung
In der Verantwortung sieht der Heidelberger hier vor allem den Radsportweltverband UCI. Von dem brauche es eine Vorschrift, "die verpflichtend ist und einen neuen Standard setzt", erklärte er.
An eine zeitnahe Umsetzung glaubt der Jayco-Profi aber nicht. Es werde über kurz oder lang etwas passieren, so Walscheid, der aber anfügte: "In dem Fall wahrscheinlich eher über lang."
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Quelle: Eurosport
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