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9. Etappe: Pogacar triumphiert im Wetter-Chaos in den Pyrenäen
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Publiziert 01/09/2019 um 18:10 GMT+2 Uhr
Das slowenische Toptalent Tadej Pogacar hat die spektakuläre neunte Etappe der Spanienrundfahrt gewonnen. Bei der nur 94,4 Kilometer langen Berghatz durch die Pyrenäen setzte sich der mit 20 Jahren jüngste Vuelta-Teilnehmer in Andorra begleitet von heftigen Hagelschauern mit 23 Sekunden Vorsprung auf Nairo Quintana (Movistar) durch.
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Der Kolumbianer übernahm damit das Rote Trikot des Gesamtführenden. Primoz Roglic (Jumbo - Visma) fuhr mit Alejandro Valverde (Movistar) am Hinterrad 48 Sekunden nach Pogacar als Dritter ins Ziel.
Auf dem Weg zur Bergankunft im 2086 Meter hoch gelegenen Cortals d'Encamp schüttelte der kolumbianische Mitfavorit Miguel Angel Lopez (Astana) 18,3 Kilometer vor dem Ziel die Konkurrenten um Quintana ab, geriet in einer Abfahrt aber als Erster in den Hagelschauer, kam zu Fall und wurde gezeichnet von Wunden am Ellbogen wieder eingeholt. Kurz darauf attackierte Quintana, nur Pogacar konnte folgen.
Pogacar profitiert von Taktik-Chaos bei Movistar
Pogacar profitierte beim Schlussanstieg auch von einem Taktik-Chaos bei Movistar. Denn die Spanier riefen den allein an der Spitze liegenden Marc Soler etwa vier Kilometer vor dem Ziel zum Helfen zurück zu Quintana.
Kaum war aber Soler bei den beiden, konnte Quintana Pogacar nicht mehr folgen und der Slowene den Etappensieg feiern, den sonst womöglich Soler geholt hätte.
Im Gesamtklassement führt Quintana nun mit sechs Sekunden Vorsprung auf den Tages-Dritten Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma), Lopez (+0:17 Minuten) und Quintanas spanischer Teamkollege Alejandro Valverde (+0:20) folgen auf den Plätzen drei und vier.
Hermann zeigt beeidruckende Leistung
Eine beeindruckende Leistung zeigte der Österreicher Hermann Pernsteiner (Bahrain - Merida / + 0:59), der aus der Ausreißergruppe des Tages kam und sich bis zum Schluss bei den Besten halten konnte, um schließlich Tagessechster zu werden.
Nach neun Renntagen folgt am Montag der erste Ruhetag für die Fahrer, ehe es tags darauf auf der französischen Seite der Pyrenäen mit einem 36,2 Kilometer langen Einzelzeitfahren vom Weinanbaugebiet Jurancon nach Pau weitergeht.
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