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Vuelta 2020: Nachträglicher Sprintsieg für Ackermann
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Publiziert 29/10/2020 um 17:20 GMT+1 Uhr
Pascal Ackermann ist nachträglich zum Sieger der 9. Vuelta-Etappe aufgerückt: Durch die Deklassierung seines Rivalen Sam Bennett kletterte der Sprinter von Bora-hansgrohe aufs Siegerpodest. Der Ire hatte den Massensprint zwar überlegen gewonnen, zuvor aber auf dem letzten Kilometer mit zu viel Körpereinsatz um seine Position gekämpft. Max Kanter (Sunweb) kam als nächster Deutscher auf Rang drei.
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"Es tut mir leid für Sam, aber das war keine faire Aktion von ihm", sagte Pascal Ackermann nach der Jury-Entscheidung, "nach all' den Stürzen in den letzten Wochen müssen wir auf die anderen Jungs achten. Wir müssen fairer fahren. Ich bin wirklich glücklich über diesen Sieg, gerade auch für mein Team, das großartig gearbeitet hat."
Im Zielsprint gab er das Tempo zunächst vor, musste den endschnelleren Bennett aber kurz vor dem Zielstrich noch passieren lassen - bis dieser dann nachträglich deklassiert wurde, weil er gleich zwei Mal einen Konkurrenten mit der Schulter abdrängte.
Ackermann musste zuvor rund 100 km vor dem Ziel einen Schreckmoment verkraften, als er in einen Sturz mit dem Spanier Hector Saez verwickelt war.
Ackermann konnte aber schnell weiterfahren und blieb ohne sichtbare Verletzungen.
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In der Gesamtwertung gab es auf dem flachen Teilstück erwartungsgemäß keine Verschiebungen. Der Ecuadorianer Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) verteidigte das Rote Trikot des Gesamtführenden erfolgreich und liegt weiterhin 13 Sekunden vor dem Tour-Zweiten und Top-Favoriten Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma), der am Donnerstag 30 Jahre alt wurde.
Die zehnte Etappe am Freitag führt über 185 km von Castro Urdiales nach Suances. Auf dem fast durchweg topfebenen Teilstück dürften die Sprinter erneut um den Tagessieg kämpfen, ehe am Wochenende zwei schwere Bergetappen auf dem Programm stehen.
(mit SID)
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