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Vuelta 2021: Jens Voigt attackiert Miguel Ángel López scharf - "Rücksichtslos und unverschämt"
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Publiziert 06/09/2021 um 17:40 GMT+2 Uhr
Der Fall Miguel Ángel López (Movistar) hat für heftige Diskussion in der Szene gesorgt. Auf der 20. Etappe gab der 27-jährige Kolumbinaner entnervt auf und damit auch alle Chancen auf ein gutes Ergebnis aus der Hand. Wie ist es zu bewerten, dass López aus Trotz während der letzten Etappe der Vuelta a Espana vom Rad stieg. Ein Kommentar von Eurosport-Experte Jens Voigt.
Miguel Ángel López (Movistar) gab bei der Vuelta kurz vor dem Ziel auf
Fotocredit: Imago
Wenn man mit zwei Kapitänen antritt, müssen beide bereit sein, sich für den jeweils anderen aufzuopfern. Man kann ja in die Situation kommen, dass der eine vorne ist und der andere nicht, wie das diesmal bei Movistar passierte als Enric Mas vorne war und der vermeintlich stärkere Miguel Ángel López hinten.
López hätte sich sagen müssen, jetzt ist mein Freund und Mannschaftskamerad vorne und ich muss nun hier die Sache zu Ende bringen.
Movistar war ja schon reduziert! Sie waren nur noch zu fünft, darunter zwei Kapitäne. Ihre drei Helfer fuhren sich die Seele aus dem Leib, um das Ergebnis zu halten, denn Mas (Platz 2) und López (3.) standen ja auf einem Podiumsplatz.
Es ist schon rücksichtslos und in Teilen auch unverschämt, zu sagen, jetzt will ich nicht mehr, jetzt gehe ich nach Hause. Diese Drei hatten ja ihre eigenen Chancen für ihre Kapitäne aufgegeben.
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Vuelta a España: López mit Kurzschlussreaktion
Was ist denn jetzt im nächsten Rennen? Fragen sie dann, heute scheint die Sonne, fährst du durch und sollen wir dir helfen, oder steigst du wieder aus. Oder, heute regnet es, willst du weiterfahren?
Ich denke, das war eine Kurzschlussreaktion von López. Er war ja immer noch auf einem respektablen 6. Rang. Das ist doch kein schlechtes Ergebnis in einer Grand Tour.
Diese Aktion hilft ja auch nicht, Vertrauen innerhalb der Mannschaft oder Teamgeist aufzubauen. Ich denke tatsächlich, dass ich es schwer finde, eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen ihm, den Fahrern und dem Team zu ermöglichen.
Auf der anderen Seite ist es das Team Movistar, da hatten wir uns schon öfter gefragt, ob sie sich sicher sind, dass sie alle das gleiche Trikot anhaben. Ich glaube, die Mannschaft sollte mal in sich gehen und sagen, wir hatten schon öfter solche Dispute, vielleicht sollten wir an unserer Taktik mal etwas ändern!
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(Radsport-News)
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