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Vuelta 2024: Primoz Roglic und Red Bull-Bora erreichen auf 15. Etappe nur Teilziele - Erfolg oder Enttäuschung?
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Update 02/09/2024 um 08:58 GMT+2 Uhr
Primoz Roglic und sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe müssen bei der Vuelta 2024 (noch) kleinere Brötchen backen als erwartet. Daran änderte auch die extrem schwere 15. Etappe mit dem brutalen Schlussanstieg am Cuitu Negru nichts. Drei mögliche Ziele hatte die deutsche Mannschaft in greifbarer Nähe, am Ende erreichten Roglic und Kollegen "nur" eines davon - und kassierten obendrein eine Strafe.
Castrillo glänzt am Berg, Roglic verpasst Rot - die Highlights
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Ist es ein Erfolg, eine Enttäuschung oder irgendwas dazwischen? Nach etwas mehr als zwei Dritteln der Spanien-Rundfahrt versucht man bei Red Bull-Bora-hansgrohe zumindest Optimismus zu verbreiten.
"Es war eine gute Performance insgesamt, aber auch eine sehr harte Woche und heute ein anstrengender Tag", befand Primoz Roglic, nachdem er die Ziellinie am Cuitu Negru als Fünfter überquert hatte. Er habe immerhin ein "bisschen was rausgeholt" auf Ben O'Connor, genau genommen waren es 38 Sekunden.
Zu dem Zeitpunkt wusste der Slowene freilich noch nicht, dass ihm die Rennkommissare eine 20-Sekunden-Strafe auferlegen würden.
Roglic, so die Erklärung, habe sich nach einem Radwechsel rund 22,5 km vor dem Ziel zu lange im Windschatten des Bora-Teamfahrzeugs gehalten und sich so einen unerlaubten Vorteil verschafft. Auch seine Teamkollegen Roger Adria und Daniel Felipe martinez sowie der Sportliche Leiter Shane Archbold wurden bestraft.
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Zeitstrafe! Roglic zu lange im Windschatten des Teamautos
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O'Connor (Decathlon AG2R La Mondiale) führt die Vuelta infolgedessen vor dem letzten Ruhetag mit 1:03 Minuten Vorsprung auf Roglic an. Bitter für die Bora-Mannschaft, denn eigentlich war die Wachablösung an der Spitze ob des selektiven Terrains bereits für das 15. Teilstück anvisiert worden.
Vlasov verpasst Sieg: "Castrillo schneller und explosiver"
Und noch etwas ging schief: Den Etappensieg verpasste das Team ebenfalls. Bora-Mann Aleksandr Vlasov zeigte beim Schlussanstieg zwar eine überragende Vorstellung und bot dem späteren Sieger Pablo Castrillo bis kurz vor dem Ziel Paroli. Als der Spanier von der Equipo Kern Pharma aber ein letztes Mal die Schlagzahl erhöhte, musste Vlasov abreißen lassen.
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Roglic zieht Zwischenbilanz: "Eine sehr harte Woche"
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"Am Ende war Castrillo im Finale einfach schneller und explosiver. Ich hatte einfach nicht die Beine, um ihm zu folgen", gab Vlasov fair zu.
Lipowitz schnappt sich das Weiße Trikot
Einen Erfolg aber hielt die Etappe dann doch noch bereit für die deutsche Équipe: Florian Lipowitz eroberte das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.
Der 23-Jährige liegt in dieser Wertung nun sieben Sekunden vor Ineos-Profi Carlos Rodríguez und Mattias Skjelmose von Lidl-Trek.
"Am letzten Anstieg habe ich versucht, bei den besten Fahrern zu bleiben. Auf den letzten drei Kilometern habe ich dann einen Angriff für Primoz gestartet und alles gegeben", erklärte Lipowitz.
Klar ist aber auch: Es ist das Rote Trikot, das Red Bull-Bora-hansgrohe in einer Woche beim Finale in Madrid tragen will. Die Mannschaft ist jedenfalls bereits und angriffslustig, oder wie Vlasov es formulierte: "Jetzt freuen wir uns auf den Ruhetag morgen und darauf, in der finalen Woche richtig Gas zu geben."
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Brutales Berg-Finish im Nebel: Castrillo triumphiert
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O'Connor: "Beeindruckend, was Roglic gemacht hat"
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15. Etappe | BergetappeInfiesto → Cuitu Negru / 142.9 km
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P. CastrilloBeendet
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