Vuelta 2024: Brandon McNulty stürzt heftig in der Abfahrt - Van Aert beschreibt die Szene - UAE gibt Entwarnung

Brandon McNulty (UAE Team Emirates) stürzte auf der 13. Vuelta-Etappe heftig, kam aber wie durch ein Wunder "nur" mit ein paar Schrammen davon. In der Spitzengruppe fahrend kam er in der Abfahrt vom Puerto de Lumeras rund 18,5 Kilometer vor dem Ziel zu Fall und rutschte unter einer Leitplanke hindurch in die Böschung. Wout van Aert, der direkt hinter McNulty fuhr, bekam einen gehörigen Schreck.

Unter die Leitplanke! McNulty stürzt in Abfahrt

Quelle: Eurosport

"Das war scheiße zu sehen", sagte der Belgier ohne Umschweife.
Für van Aert (Visma-Lease a Bike) waren die Straßenverhältnisse aber nicht der Grund für den Unfall seines Kollegen: "In der Abfahrt war es gut", so der Visma-Fahrer.
Es habe aber schon andere Passagen bei der diesjährigen Vuelta gegeben, wo die Verhältnisse "überhaupt nicht gut" waren.
"Ich glaube, er ist einfach zu schnell in die Kurve gefahren. Ich war hinter ihm und als ich vorbeigefahren bin, war er schon unter der Leitplanke durch. Das sah richtig übel aus", schätzte van Aert ein.

McNulty beendet die Etappe noch

McNulty kam mit dem Schrecken davon. Schwer gezeichnet kletterte der US-Amerikaner die Böschung hinauf und zurück auf sein Rad.
Mit dem Etappensieg hatten er und sein auf ihn wartender Teamkollege Jay Vine danach zwar nichts mehr zu tun, immerhin konnte McNulty aber den 13. Tagesabschnitt beenden.
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Vuelta 2024: Brandon McNulty stürzte auf der 13. Etappe schwer

Fotocredit: Getty Images


Als 14. und mit 8:17 Minuten Rückstand auf Etappensieger Michael Woods (Israel-Premier Tech) erreichte der 26-Jährige blutend das Ziel am Puerto de Ancares.

McNulty: Team gibt Entwarnung

Von seinem Team gab es am Abend noch positive Nachrichten auf den sozialen Netzwerken. Erste Untersuchungen hätten "keine ernsthaften Schäden" hervorgebracht.
McNulty wurde am Abend noch weiteren Checks unterzogen, dann stand fest: Der Sieger des Auftakt-Zeitfahrens kann das Rennen fortsetzen.
Um 12:30 machte er sich am Samstag mit seinen Teamkollegen auf die 14. und längste Etappe (ab 15:00 Uhr im Liveticker): Dick bandagiert, aber lächelnd.

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