Vuelta a España: "Reißnägel und Scherben auf der Straße" - Fabio Christen gibt Einblicke in Pro-Palästina-Proteste

Die anhaltenden pro-palästinensischen Proteste machen nicht nur den Organisatoren der Vuelta a España, sondern auch den Radprofis zu schaffen - denn immer wieder drängen Demonstrierende vom Streckenrand auf die Straße und gefährden so die Gesundheit und Sicherheit des Pelotons. Nun äußerte sich auch Q36.5-Fahrer Fabio Christen zu der Thematik. Der 23-Jährige ist fassungslos und gab neue Einblicke.

Highlights: Erneutes Protest-Chaos im strömenden Regen

Quelle: Eurosport

Was seit der ersten Rennwoche der Spanien-Rundfahrt passiert, bezeichnete Christen im "Blick"-Interview als "too much", also zu viel.
Der Schweizer, der bei der Vuelta seine erste Grand Tour bestreitet, schilderte exemplarisch zwei Situationen, die sich ihm zufolge vor einigen Tagen abgespielt haben. In der neutralen Phase einer Etappe hätten Pro-Palästina-Demonstrierende zunächst Reißnägel und Scherben auf die Straße geworfen.
"Viele Fahrer hatten einen Platten", berichtete Christen und ergänzte: "Später haben sie einen Baumstamm gefällt, der zum Glück rechtzeitig weggebracht werden konnte."
Die Proteste der Palästina-Sympathisanten richten sich insbesondere gegen das Team Israel-Premier Tech des israelisch-kanadischen Milliardärs Sylvan Adams, dessen Teilnahme zu einem Politikum geworden ist. In der Folge gerieten auch die Vuelta-Organisatoren in die Kritik.

Ullrich und Zabel kritisieren Vuelta-Veranstalter

Hinsichtlich ihres Umgangs mit der angefeindeten Mannschaft warfen unter anderem die Ex-Profis Rick Zabel und Jan Ullrich der Rennleitung ein fehlendes Rückgrat vor.
Dass die Protestierenden ihre Meinung äußern, verurteilt Christen wie Ullrich und Zabel indes nicht. Denn diese hätten schließlich das Recht zu demonstrieren. "Aber es sollte friedlicher und organisierter sein", fordert der Q36.5-Fahrer: "Velofahren (Radfahren; Anm. d. Red.) ist sonst schon genug gefährlich - da müssen wir nicht auch noch solche Hindernisse haben."
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Protest auf der Straße! Pidcock weicht Banner im letzten Moment aus

Quelle: Eurosport


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