Vuelta: Darum zählt Primoz Roglic für Jens Voigt nach Aus von Tadej Pogacar zu den Favoriten auf den Gesamtsieg

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Jens Voigt hat im exklusiven Interview mit Eurosport.de erklärt, warum Primoz Roglic bei der Vuelta a España für ihn zu den Favoriten auf den Gesamtsieg zählt. "Auch Roglic hat sich immer wieder zurückgekämpft. Totgesagte leben länger, wie man so schön sagt. Er war am Sonntag der drittstärkste Fahrer", erinnerte Voigt an die 9. Etappe. Gerade im Zeitfahren sieht er Roglics größten Vorteil.

Roglic "super happy" nach Platz drei bei Bergankunft auf 9. Etappe

Quelle: Eurosport

"Auch wenn er einem nicht mehr so stark vorkommt wie früher, war er mal Zeitfahr-Olympiasieger. Im Kampf gegen die Uhr ist er deutlich besser als Felix Gall oder Enric Mas. Eine Minute kann er auf den 32 Kilometern auf der 18. Etappe ganz sicher gutmachen", blickte Voigt auf das Duell der Sieganwärter am Donnerstag, den 10. September, von El Puerto nach Jerez de la Frontera voraus (live im TV und Stream auf Eurosport und HBO Max).
In der Gesamtwertung befindet sich der Roglic, Zeifahr-Olympiasieger von Tokio im Jahr 2021, nach dem ersten Ruhetag auf dem zweiten Rang - 1:18 Minuten hinter dem führenden Lokalmatador Enric Mas. 19 Sekunden hinter dem 36-jährigen Roglic liegt derzeit der Österreicher Felix Gall.
Das Aus von Superstar und Dominator Tadej Pogacar biete der Konkurrenz "eine einzigartige Möglichkeit", ordnete Voigt zudem ein.
Für viele Fahrer biete sich nun die "erste und vielleicht einzige Möglichkeit, in ihrem Leben eine Grand Tour zu gewinnen". Roglic hingegen würde sich mit einem möglichen fünften Erfolg bei der Vuelta zum alleinigen Rekordsieger der Rundfahrt aufschwingen.
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Vuelta-Strecke, 10. Etappe: Ausreißer wittern ihre Chance

Quelle: Eurosport


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