radsport-news.com
Vuelta a España 2026 - Konkurrenz gibt bei Pogacar nach der 4. Etappe klein bei: "Wir fahren unser eigenes Rennen"
Von
Publiziert 25/08/2026 um 21:44 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) dominiert die Vuelta a España 2026 auch bei der 4. Etappe weiterhin nach Belieben. Auf der 104,8 Kilometer langen Schleife mit Start und Ziel in Andorra la Vella attackierte der Slowene bereits 50 Kilometer vor dem Ziel und gewann am Ende mit mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung vor Jarno Widar (Lotto-Intermarché) und Felix Gall (Decathlon CMA CGM).
Pogacar nach Solo-Sieg zufrieden: "Der Vorsprung ist schon mal gut"
Quelle: Eurosport
Dabei hatte zuvor die Decathlon-Mannschaft das Tempo erhöht, um eine Attacke von Gall vorzubereiten.
Doch am steilen Collada de Beixalis, der zweiten Bergwertung des Tages, zog Pogacar unwiderstehlich davon und wurde von seinen Verfolgern nie wieder gesehen.
Nach gut der halben Etappe allein an der Spitze holte sich Pogacar schließlich auf dem vierten Teilstück seinen zweiten Etappensieg 2026.
Die Konkurrenz hat er im Gesamtklassement jetzt schon um 3:21 Minuten deklassiert.
Die Stimmen zur 4. Etappe der Vuelta:
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG / Sieger): "Es war ziemlich hart, aber ein schöner Tag da draußen. Jede Lücke wäre gut gewesen, aber so ist es sehr komfortabel. Ich kann ruhig und selbstbewusst in die kommenden Tage gehen. Ich hätte vor sieben Jahren nicht eine Sekunde gedacht, dass ich jemals so fahren würde. Ich habe schöne Erinnerungen an diesen Sieg in Andorra (9. Etappe der Vuelta 2019, Anm. d. Red.). Es ist eine der schönsten Erinnerungen meiner Karriere, ich werde diesen Tag nie vergessen."
Jarno Widar (Lotto-Intermarché / 2. Platz): "Ich wollte einfach mein Bestes geben und versuchen, so lange wie möglich dranzubleiben und das ist gelungen. Ich bin nicht für das Gesamtklassement hier. Vielleicht ist am Schluss was für die Gesamtwertung drin, aber das habe ich jetzt noch nicht im Kopf. An den langen Anstiegen hatte ich es schwer und an den kürzeren Anstiegen ging es leichter."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/08/25/image-b8a9464e-68da-456f-9405-ab6844762ac6-85-2560-1440.png)
Highlights: Pogacar fährt unaufhaltsam zum Etappensieg in Andorra
Quelle: Eurosport
Onley über Pogacar: "Lassen ihn sein Ding machen"
Oscar Onley (Netcompany-Ineos / 4. Platz): "Ich bin nicht wirklich überrascht von Pogacars Dominanz. Wir lassen ihn einfach sein Ding machen. Dann fahren wir unser eigenes Rennen. Die Zusammenarbeit war ganz okay, auch wenn es etwas kompliziert war. Ich wusste, dass ich nicht mit Pogacars Attacke mitgehen konnte. Deswegen habe ich an dem Anstieg einfach getan, was ich konnte. Dafür, dass ich die ganze Nacht wach auf der Toilette saß, bin ich eigentlich ganz zufrieden mit heute. Ich hatte Magenprobleme."
Enric Mas (Movistar / 6. Platz): "Wir kämpfen um den zweiten Platz und das Podium und das entspricht ehrlich gesagt auch unseren Erwartungen. Das Team war heute eine 10 von 10. Es stimmt zwar, dass UAE ein verdammt hartes Tempo angeschlagen hat, aber mein Team war toll. Ich persönlich konnte heute zwar keine Sekunden rausholen, aber ich bin zufrieden mit den Beinen. Wir waren da in einer sehr guten Gruppe unterwegs. Später in der Abfahrt hat uns dann noch die dritte Gruppe eingeholt. Das ist eben die Realität. Tadej ist der Beste und wir müssen uns auf unsere eigene Leistung konzentrieren. Es liegt noch enorm viel vor uns."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/08/25/image-abf457fb-9204-40cc-8211-9bde79cd07c2-85-2560-1440.jpeg)
Pogacar exklusiv: Start-Ziel-Sieg? "Bis hierhin sieht es gut aus"
Quelle: Eurosport
Sepp Kuss (Visma-Lease a Bike / 5. Platz): "Es ist immer speziell, zu Hause Rennen zu fahren. Es sind Straßen, auf denen ich jeden Tag fahre. Meine Beine waren heute gut. Pogacar hat gewonnen. Es ist natürlich etwas anderes, wenn man nur um den zweiten Platz fährt. Aber ich bin einfach glücklich mit meinem Gefühl heute. Ich wusste vorher nicht wirklich, was ich heute erwarten sollte. Am Anfang habe ich versucht, in die Gruppe des Tages zu springen. Aber als ich sah, dass sie uns nicht weit weglassen, habe ich einfach versucht, das Bestmögliche zu geben. Es ist sicherlich gut für das Selbstvertrauen. Zumindest für den Anfang des Rennens."
Carapaz nach 4. Etappe: "War nicht mein Tag"
Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe / 7. Platz): "Vor ein paar Wochen konnte ich nicht auf dem Rad sitzen. Also bin ich froh, dass ich dabei bin. Ich sage immer, dass ich bei Rennen bin, um zu gewinnen. Aber das war heute trotzdem ein Sieg für mich. Hoffentlich kann ich in Zukunft auch noch ein paar bessere Ergebnisse liefern. Aber im Moment bin ich zufrieden."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/08/25/image-1e08b449-055c-407d-bc6e-90cb0b3b52b3-85-2560-1440.jpeg)
Angriff! Pogacar zieht weg - Gall kann nur kurz folgen
Quelle: Eurosport
Richard Carapaz (EF Education-EasyPost / 8. Platz): "Am Ende war es eine sehr harte Etappe, mehr als wir gedacht haben. Es war nicht mein Tag. Ich habe den ganzen Tag gelitten. Wir haben unser Bestes gegeben. Ich wollte natürlich in der Favoritengruppe ankommen. Heute habe ich einfach einen schlechten Tag gehabt. Ich hatte einfach nicht die Beine. Aber es kommen noch wichtige Etappen. Wir schauen nach vorne."
Cyril Dessel (Decathlon CMA CGM / Sportlicher Leiter): "Der Plan war nicht, gegen Pogacar zu kämpfen, sondern Zeit auf die anderen Podiumskandidaten rauszuholen. Ich denke, der Plan war, Felix (Gall) auf dem zweiten Anstieg in eine gute Position zu bringen. Dort wollten wir mit Felix etwas versuchen. Es hat dieses Mal nicht geklappt, aber am Ende haben wir einen schönen dritten Platz. Wir versuchen es, die Jungs fahren gut, zeigen Initiative, wir können stolz auf sie sein. Wir wissen, dass manche Fahrer nicht versuchen, Pogacar zu folgen, weil er so stark ist. Aber vielleicht ergibt eine Attacke die Möglichkeit, sich mit einer kleinen Gruppe vom Rest zu lösen. Es war keine schlechte Situation, wir werden weiter versuchen, ihm (Pogacar) zu folgen."
Das könnte Dich auch interessieren: "Immer ein 'Aber'": Visma-Boss holt nach Tarlings Tod zum Rundumschlag aus
(Direkt zu radsport-news.com)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/08/12/image-84fe01ae-f2d7-495d-bd8e-79ea6c5b8129-85-2560-1440.jpeg)
Vuelta-Strecke, 5. Etappe: Ankunft in Spanien mit welligem Profil
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung