Vuelta: Norwegischer Doppelsieg mit Trauerflor bei Bergankunft - Tadej Pogacar hängt Gegner auf 7. Etappe weiter ab
Eurosport bei GoogleNorwegens Radstars haben ihrem verstorbenen König Harald V. bei der Vuelta Ehre erwiesen: Mit einem Doppelsieg bei der ersten Bergankunft der Spanien-Rundfahrt 2026 dominierten Andreas Leknessund und Tobias Johannessen die 7. Etappe. Nach einer Schweigeminute am Start war ihr Team Uno-X mit Trauerflor ins Rennen gegangen - am Ende stand ein Triumph, dem dann im Ziel die Tränen folgten.
Highlights: Norwegischer Doppelerfolg am Todestag des Königs
Quelle: Eurosport
Direkt nach dem Start der knapp 150 Kilometer von Vall d'Alba nach Aramón Valdelinare ergriff Wout van Aert die Initiative und mit letztlich vier Begleitern sollte der Belgier die Etappe bis an den Fuß des Schlussanstieges prägen.
Hinter dem Spitzenquintett löste sich eine 21 Fahrer stärke Gruppe vom Hauptfeld, in der aus deutscher Sicht auch Marco Brenner (Tudor) vertreten war, der aber im Finale zurückfiel. Tadej Pogacar ließ die Angreifer gewähren und mit über sechs Minuten Vorsprung ging es in den Schlussanstieg.
Dort ging Andreas Leknessund früh in die Offensive und suchte seine Chance als Solist. Dieser Mut wurde belohnt, trotz aller Tempoarbeit durch van Aert kam der Visma-Star nicht mehr heran. Im Gegenteil, auf dem Schlusskilometer ging auch noch Tobias Johannessen an ihm vorbei und machte den Doppelsieg für Norwegen und Uno-X perfekt.
"Es ist schwierig, Worte zu finden. Ich habe nicht erwartet, dass es so emotional wird. Es sind so viele Gefühle gerade", gestand der Sieger im Interview nach seinem Coup, "ich habe so lange dafür gekämpft, es bedeutet mir sehr viel." Nach vier zweiten Plätzen bei Giro-Etappen hat er nun endlich seinen ersten Sieg bei einer Grand Tour.
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Tränen im Ziel: Leknessund-Coup am Todestag des norwegischen Königs
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Vuelta: Johannessen lässt Leknessund zum Sieg fahren
Zu verdanken hatte er diesen zu großen Teilen seinem Teamkollegen, der die entscheidende Attacke mit vorbereitet hatte. "Er war der beste Kletterer in der Gruppe. Unser Ziel war es, dass einer von uns am letzten Berg gleich vom Beginn der Steigung an eine Lücke hatte. Er hat mein Hinterrad dort nicht mehr gehalten und mir so im Endeffekt den Sieg überlassen. Ich bin sehr stolz und dankbar."
Johannessen unterstrich, dass für das Team nur eine zählte: "Heute ging es nur um den Sieg als Mannschaft", erklärte der nominelle Kapitän des Rennstalls. "Ich kenne Andreas sehr gut und er hat den Erfolg ebenso verdient wie ich. So ist es, wenn man als Team zusammenarbeitet und ich bin sehr stolz darauf, wie wir heute gefahren sind."
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Schweigeminute für Norwegens König bei Spanien-Rundfahrt
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Vuelta: Pogacar souverän - Carapaz lässt Federn
In der Gesamtwertung führt Tadej Pogacar das Rennen ums Rote Trikot weiter überlegen an. Er ließ im Schlussanstieg seine Gegner mit einem kurzen Antritt stehen und baute seine Führung aus. Felix Gall (Décathlon) aus Österreich verlor sechs Sekunden auf ihn, der Spanier Enric Mas (Movistar) weitere zehn Sekunden. Kurz dahinter kam Primoz Roglic (Red Bull) aus Slowenien im nächsten Grüppchen an.
Einen klaren Rückschlag im Kampf ums Podium erlebte hingegen Olympiasieger Richard Carapaz (EF Education) aus Ecuador, er rutschte auf Rang sieben ab.
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Späte Attacke: Pogacar distanziert Gall und Co. weiter
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Van Aert blieb als Trost der Sprung an die Spitze der Punktewertung durch Rang drei im Ziel und dem Sieg am Zwischensprint. Zwei Punkte liegt er nun vor UAE-Dominator Pogacar.
Am Samstag bekommen auf der 8. Etappe die Sprinter mal wieder eine Chance, bevor am Sonntag eine neue Bergankunft auf einem Teilstück mit über 5000 Höhenmetern ansteht. Eurosport und HBO Max sind täglich live in TV und Stream dabei!
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Vuelta-Strecke, 8. Etappe: Sprinter bekommen neue Chance an der Küste
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7. Etappe | BergetappeVall d'Alba → Aramón Valdelinares / 149.8 km
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A. LeknessundBeendet
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