Tadej Pogacar - Ex-Konkurrent Viktor Verschaeve verrät: "Niemand hätte gedacht, dass er der Beste wird"
Von Igor Petkovic
Update 28/08/2026 um 12:48 GMT+2 Uhr
Tadej Pogacar dominiert den Radsport dieser Tage nach Belieben. Dass der Slowene eines Tages zum Dominator avancieren würde, war aber längst nicht in Stein gemeißelt. Das zumindest weiß Viktor Verschaeve, ehemaliger Profi und Pogacar-Mitstreiter, zu berichten. Zwar sei der fünfmalige Tour-Sieger bereits damals als starkes Rundfahrttalent aufgefallen, ganz austrainiert habe er aber nicht gewirkt.
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Quelle: Eurosport
Verschaeve erinnerte sich hinsichtlich der Friedensfahrt 2018, an der er - ebenso wie Pogacar teilnahm -, dass dieser "vor allem bei Rundfahrten schon sehr stark war", wie er dem niederländischen Radsportmagazin "Wieler Revue" mitteilte.
Pogacars Makenzeichen, Rennen erst spät durch Solo-Attacken zu entscheiden, hatte sich damals bereits abgezeichnet, berichtete Verschaeve: "Er fuhr den ganzen Tag allein vor dem Feld. In den ersten Tagen war er dagegen eher unauffällig. Das hat gezeigt, dass er deutlich härter im Nehmen war und sich viel besser erholte als die anderen."
Gleichzeitig habe bei Pogacar optisch noch nicht alles auf dessen heutige Ausnahmekarriere hingedeutet, Verschaeve zufolge habe der Slowene anfangs noch etwas weniger austrainiert gewirkt.
"Er hatte eine schlanke Figur, aber darüber noch eine kleine Schicht Babyspeck. Auf den ersten Blick hätte wohl niemand gesagt, dass er einmal der beste Fahrer der Welt wird", so der Belgier.
"Ich glaube, dass er nicht extrem hart trainiert hat"
Verschaeves Einschätzung: "Ich glaube ehrlich gesagt, dass er damals nicht extrem hart trainiert hat und seinen Sport noch nicht so verbissen betrieben hat wie viele andere. Gerade Eintagesrennen sind sehr gut trainierbar – deshalb war er dort zunächst auch nicht so dominant."
Apropos dominant: Momentan führt Pogacar die Vuelta a España sowohl in der Punkte-, der Berg- und der Gesamtwertung an. Bislang stehen nach sechs Teilabschnitten bereits drei Etappensiege zu Buche.
Die Tour de France hatte er sich wenige Wochen zuvor souverän zum fünften Mal in seiner Karriere gesichert.
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Quelle: Eurosport
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