Vuelta 2026: Ethan Hayter weiterhin vom Pech verfolgt - Brite bekommt nach Etappen-Abbruch 20 Punkte aberkannt

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Ethan Hayter bleibt das Pech bei der Vuelta a España 2026 treu. Nachdem der Brite zum Auftakt den Etappensieg gegen Tadej Pogacar um gerade einmal neun Hundertstelsekunden verpasst hatte, musste der Profi von Soudal-Quick-Step auf der dritten Etappe den nächsten bitteren Rückschlag hinnehmen. Diesmal verlor Hayter allerdings nicht auf der Straße, sondern durch eine Entscheidung der Rennjury.

Highlights: 3. Etappe total verhagelt - Rennabbruch in Frankreich

Quelle: Eurosport

Hayter hatte sich auf dem 174 Kilometer langen Teilstück von Gruissan nach Font-Romeu-Odeillo-Via früh in eine Ausreißergruppe begeben und dabei offenbar auch das Punktetrikot im Blick.
Beim Zwischensprint setzte sich der 27-Jährige durch und kassierte zunächst 20 Zähler für die Punktewertung.
Die Mühen waren letztlich jedoch umsonst. Nachdem heftiger Regen und Hagel in den Pyrenäen für chaotische Bedingungen gesorgt hatten, wurde die Etappe wenige Kilometer vor dem Ziel komplett abgebrochen und anschließend annulliert.
Die Rennjury entschied in der Folge, nicht nur auf einen Etappensieger zu verzichten. Auch sämtliche zuvor ausgefahrenen Ergebnisse des Zwischen- und Bergsprints wurden aus der Wertung genommen.

Vuelta-Jury streicht Hayters 20 Punkte

"Nach Rücksprache mit dem Veranstalter hat der Vorsitzende der Kommission entschieden, dass die Ergebnisse sowohl des Zwischensprints als auch der Bergwertung annulliert werden", hieß es im offiziellen Jurybericht.
Für Hayter bedeutet das: Die bereits erkämpften 20 Punkte sind wieder futsch. Statt durch seinen Zwischensprint-Erfolg die Führung in der Punktewertung zu übernehmen, bleibt der Brite bei 37 Zählern und damit fünf Punkte hinter Pogacar (42), der neben dem Roten Trikot des Gesamtführenden auch die Punktewertung anführt.
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Ethan Hayter: Vom Pech verfolgt

Fotocredit: Getty Images

Bouwman behält Bergtrikot

Auch für Koen Bouwman hatte die Entscheidung Folgen, allerdings positive. Der Niederländer von Jayco AlUla drohte auf der dritten Etappe sein Bergtrikot zu verlieren. Durch die komplette Streichung der unterwegs vergebenen Punkte darf er die Sonderwertung nun mindestens einen weiteren Tag anführen.
Für Hayter setzt sich dagegen ein bislang äußerst unglücklicher Auftakt in die Vuelta fort. Bereits beim Zeitfahren in Monaco hatte er lange wie der sichere Sieger ausgesehen, ehe Pogacar ihn als vorletzter Starter noch um lediglich 0,09 Sekunden abfing.
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Vuelta-Strecke, 4. Etappe: Schwere Bergetappe in Andorra

Quelle: Eurosport


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