Vuelta 2026: Hagel sorgt für Abbruch der dritten Etappe - Pogacar und Co. am Col de Mont-Louis von Unwetter überrascht

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Das Finale der 3. Etappe der Vuelta a España 2026 ist einem schweren Unwetter in den Pyrenäen zum Opfer gefallen. Wenige Kilometer vor dem Etappenziel im französischen Font-Romeu erwischte das Fahrerfeld am Col de Mont-Louis zunächst ein heftiger Regen, der sich zu Hagel ausweitete. Die Fahrer mussten sich am Straßenrand unterstellen und konnten die Etappe nicht fortsetzen.

Unwetter mit Hagel! Pogacar gibt Anweisungen zum Abbruch

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Selbst der dauerfröhliche Tadej Pogacar hatte die Nase gestrichen voll. Als taubeneiergroße Hagelkörner auf das Vuelta-Feld niederprasselten, fuhr der Slowene an die Spitze des Pelotons und signalisierte mit beiden Armen: Das war es für heute. Und er hatte Recht.
Schieres Sauwetter in den Pyrenäen hat am Montag zum Abbruch der dritten Etappe der Spanien-Rundfahrt geführt. "Aus Sicherheitsgründen wurde die 3. Etappe wegen Hagels und Unwetters abgesagt. Es wird keinen Sieger und keine Siegerehrung geben", teilten die Organisatoren mit - etwa 20 Minuten, nachdem ein heftiges Unwetter eingesetzt hatte.
Auf dem Weg zur ersten Bergankunft in Font Romeu ging bei Sturm und Niederschlag aller Art nichts mehr - durchnässte und durchfrorene Profis retteten sich in Cafés und ein Hotel am Streckenrand.
"Es war eine gute Entscheidung der Fahrer und der Organisation, vom Rad abzusteigen. Die Absage des Rennens ist für alle die sicherste Lösung, da die Wetterbedingungen für eine Fortsetzung einfach zu gefährlich waren", wurde Maarten Wynants, Sportdirektor von Visma-Lease a Bike, nach dem Rennen auf der Instagram-Seite seines Teams zitiert.
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Highlights: 3. Etappe total verhagelt - Rennabbruch in Frankreich

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Vuelta: Pogacar bleibt im Roten Trikot

Rund zehn Kilometer vor dem Ziel war die Straße auf 1600 m Höhe weiß von Hagelkörnern. Zu diesem Zeitpunkt lagen der Italiener Lorenzo Fortunato und der Luxemburger Mats Wenzel als Ausreißer knapp vor dem Feld mit Spitzenreiter Pogacar.
Kurz darauf entschied die Jury, nicht mehr das Schlussstück bis hinauf ins Ziel auf 1941 m Höhe in Font Romeu fahren zu lassen. Ein Etappenergebnis kam so nicht zustande, die Zeiten des gesamten Tages werden nicht gewertet.
Pogacar bleibt damit im Roten Trikot des Gesamtführenden, das er mit dem Zeitfahrsieg am Samstag übernommen hatte. Mit dem Sieg bei der Vuelta will der Weltmeister seinen letzten noch fehlenden Titel bei den drei großen Rundfahrten gewinnen.
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"Wir wollen das Rennen für das Trikot kontrollieren", hatte Pogacar beim Start gesagt: "Die Etappe ist gut für mich, aber es wird trotzdem hart."
Taktisch lief alles nach Plan für ihn, er ließ sein UAE-Team hart arbeiten. Dann aber kostete ihn der Abbruch den wahrscheinlichen Etappensieg.

Vuelta führt am Dienstag nach Andorra

Auch auf der vierten Etappe am Dienstag (15:00 Uhr im Liveticker) erreicht die Vuelta noch nicht ihr Stammland Spanien.
Die 104,8 km mit Start und Ziel in Andorra la Vella verlaufen weitestgehend durch den Kleinstaat Andorra, lediglich für ein kurzes Stück kehrt die Rundfahrt nach Frankreich zurück.
Die Etappe hat es mit mehr als 3000 Höhenmetern und drei Bergen der ersten Kategorie in sich, unter anderem geht es über den 2403 m hohen Port de Envalira, den höchsten Punkt dieser Vuelta.
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(SID)
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Vuelta-Strecke, 4. Etappe: Schwere Bergetappe in Andorra

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