Vuelta a España: Tadej Pogacar vor Rückkehr nach Spanien - Primoz Roglic, Felix Gall und Co. sind seine Konkurrenten

Fünf Siege bei der Tour de France hat Tadej Pogacar schon eingefahren, den Giro d'Italia gewann er 2024 bei seinem ersten und einzigen Start. Fehlt nur noch die Vuelta a España im übervollen Trophäenschrank des Slowenen. 2019 wurde er als 21-Jähriger bei seiner einzigen Teilnahme Dritter. 2026 wird er aller Voraussicht nach wieder starten - einige hochkarätige Konkurrenten warten auf den Slowenen.

Siege und Show: Die besten Szenen von Pogacar bei der Tour 2026

Quelle: Eurosport

Erstmal ist Pogacar zu Hause gefordert. Nicht in seiner Wahlheimat Monaco, wo am 22. August die Spanien-Rundfahrt beginnen wird, sondern im slowenischen Komenda.
Dort findet vom 31. Juli bis zum 2. August die "Pogi Challenge" statt. An seinem Hausberg dürfen sich Amateur-Radsportler im Duell mit dem Dominator messen - der mit einigen Minuten Rückstand den gleichen Anstieg in Angriff nimmt.
Dann verdichten sich die Zeichen, dass er wieder nach Monaco reist und an der Vuelta teilnehmen wird.
Fürst Albert deutete das an - und auch die "Gazzetta dello Sport" berichtete, dass Pogacar in diesem Jahr versuchen wird, die Grand-Tour-Trophäen-Sammlung zu vervollständigen.
Beim Giro 2026 gelang dies seinem großen Rivalen Jonas Vingegaard, der im Vorjahr in Spanien erfolgreich war und zweimal die Frankreich-Rundfahrt gewann (2022, 2023).

Roglic will fünften Gesamtsieg

Der Däne wird bei der Vuelta allerdings nicht antreten und daher nicht zu den Kontrahenten Pogacars zählen. Andere hochkarätige Klassement-Fahrer sind aber dabei.
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Slowenische Konkurrenten: Tadej Pogacar und Primoz Roglic

Fotocredit: Getty Images

Die Startliste für die letzte Grand Tour de Jahres ist noch nicht bestätigt. Klar ist aber, dass der Giro-Zweite Felix Gall (Decathlon-CMA CGM) die Vuelta in Angriff nehmen wird. Enric Mas (Movistar) stand schon dreimal bei seiner Heimrundfahrt auf dem Podium. Carlos Rodríguez (Netcompany-Ineos), der Tour-Fünfte Mattias Skjelmose (Lidl-Trek) und Mikel Landa (Soudal-Quickstep) dürften ebenfalls zu den Kandidaten auf eine Topplatzierung zählen.
Sicher ist die Teilnahme von Primoz Roglic. Der Altmeister von Red Bull-Bora-hansgrohe begeht bei seinem Lieblingsrennen wohl auch seinen Abschied von der deutschen Equipe - ein Karriereende strebt er aber noch nicht an. Zuerst will er mit dem fünften Vuelta-Gesamtsieg zum alleinigen Rekordhalter avancieren.

Für Lipowitz kommt die Vuelta zu früh

Könnte ihm Florian Lipowitz dabei helfen? Wenn die Vuelta am 22. August in Monaco startet, wird sein im Zeitfahren bei der Tour de France erlittene Schlüsselbeinbruch knapp fünf Wochen her sein. Der Deutsche wurde schnell operiert, es wäre aber ein sehr ambitioniertes Ziel für den Tour-Dritten des vergangenen Jahres.
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Ullrich über Lipowitz: "Hatte bis zum Sturz exzellente Tour"

Quelle: Eurosport

Könnte er doch starten, wäre er wohl einer der Favoriten. Roglic zur Seite steht in Spanien eher Luke Tuckwell, dem Überraschungs-Zweiten bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes.
Wenn Pogacar in Topform in Monaco an den Start geht, kann ihm allerdings keiner der Genannten das Wasser reichen.
Das technische Zeitfahren zu Beginn im Fürstentum liegt dem Slowenen vielleicht nicht zu 100 Prozent. Aber: Bereits in der ersten Woche stehen schwere Bergprüfungen in Andorra an - fast schon traditionell wird bei der Vuelta viel geklettert. Die Frage, die sich auch in Spanien stellen wird, hat Pogacars Vorgänger Eddy Merckx für sich beantwortet: "Er wird bis 2028 unschlagbar sein."
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Pogacar über möglichen Vuelta-Start: "Wenn der Prinz es sagt ..."

Quelle: Eurosport


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