Vuelta 2026: Wout van Aert gewinnt Sprint von Ausreißer-Quintett in Córdoba - fünfter Etappensieg für Visma-Lease a Bike
Von Jan Zesewitz
Update 06/09/2026 um 20:22 GMT+2 Uhr
Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) hat seinen zweiten Etappensieg bei dieser Vuelta a España in Córdoba gefeiert. Bei der wegen der extremen Hitze auf 110 Kilometer verkürzten Etappe setzte er sich als Teil eines Quintetts 30 Kilometer vor dem Ziel ab und siegte im Sprint vor Alessandro Romele (XDS-Astana) und Thibau Nys (Lidl-Trek). Enric Mas (Movistar) verteidigte das Rote Trikot.
Highlights: Van Aert mittendrin - Ausreißersprint entscheidet Etappe
Quelle: Eurosport
Aufgrund von Temperaturen über 40 Grad Celsius in Andalusien entschied die Organisation der Spanien-Rundfahrt, das Extremwetter-Protokoll anzuwenden und verkürzte das Teilstück von 189 auf 110 Kilometer.
Das Tempo war von Beginn an hoch, nach einigen Kilometern setzte sich eine elfköpfige Ausreißergruppe ab, zu der später Georg Steinhauser (EF Education-EasyPost) aufschloss. Der Abstand wurde nie größer als zwei Minuten, Visma kontrollierte das Tempo.
Auf dem hügeligen Teilstück setzte sich Van Aert am Zwischensprint gemeinsam mit Romele, Nys und Ramses Debruyne (Alpecin-PremierTech) ab. Aus der ursprünglichen Gruppe hielt noch Tagessieger Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) mit. Das Quintett machte den Tagessieg unter sich aus. Nys zog den Sprint an, van Aert zog aus seinem Windschatten vorbei und gewann.
Van Aert hatte bereits die 13. Etappe am Freitag gewonnen, in Córdoba hatte er zudem schon 2024 triumphiert. "Ich werde hier wohl nicht wieder herkommen, denn diese Statistik kann ich unmöglich halten - höchstens zum Urlaub machen", sagte van Aert im Sieger-Interview mit einem Augenzwinkern.
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Van Aert zur Attacke: "Wollten überraschen"
Auch zur Entstehung seines insgesamt fünften Vuelta-Etappensieges hatte der Belgier etwas zu sagen: "Wir wollten das Feld überraschen. Wir haben den ganzen Tag kontrolliert und hatten noch einige starke Fahrer mit vorne. Ich wusste, dass mit einer Attacke von uns niemand rechnen würde. Ichhabe die Gelegenheit am Zwischensprint gerochen und mit Matthew (Brennan) im Feld war es kein Risiko, es zu versuchen. So liebe ich es, Rennen zu fahren."
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Zweiter Etappensieg für van Aert! Belgier gewinnt Ausreißersprint
Quelle: Eurosport
In der Gesamtwertung führt weiter der Spanier Enric Mas (Movistar) mit 2:06 Minuten Vorsprung auf den Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM) und den slowenischen Vuelta-Rekordsieger Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe (+2:10).
Brennan mit Kritik am Veranstalter: "Was machen wir hier eigentlich?"
Die Veranstalter hatten angesichts der hohen Temperaturen in Andalusien, die am Sonntag die 40 Grad überschritten, die Streckenführung des Teilstücks zusammengestrichen. Allerdings blieben auch im Kurzformat die knackigen Anstiege zum Puerto de la Forestal sowie zum Puerto Artafi (beide 3. Kategorie) in der Rennmitte Teil der Etappe.
Nach dem Rennen gab es auch Kritik. "Wir haben hier im Schnitt 41 Grad, zu Beginn des Anstiegs waren es 44 Grad. Da fragt man sich schon: Was machen wir hier eigentlich?", sagte der Brite Matthew Brennan vom Team Visma und fügte an: "Es würde mich nicht wundern, wenn heute Abend einige Leute mit Hitzschlag im Krankenwagen nach Hause gebracht werden müssten."
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Brennan: "Würde mich nicht wundern, wenn einige einen Hitzschlag bekommen"
Quelle: Eurosport
Nach dem letzten Ruhetag am Montag warten noch zwei Bergankünfte und ein Einzelzeitfahren vor dem Vuelta-Finale am 13. September in Granada.
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(mit SID)
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Van Aert zur Verkürzung: "Fahrer litten enorm unter der Hitze"
Quelle: Eurosport
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W. van AertBeendet
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