Flèche Wallonne 2026 in Belgien - Paul Seixas gelingt mit nur 19 Jahren historischer Erfolg an der Mauer von Huy

Paul Seixas hat seiner jungen Karriere den nächsten Glanzpunkt hinzugefügt. Der Shootingstar vom Decathlon CMA CGM Team avancierte mit 19 Jahren zum jüngsten Sieger beim Flèche Wallonne in Belgien. "Das ist unglaublich, das ist enorm. Was für ein Sieg", freute sich Seixas nach seinem historischen Coup beim Ardennen-Klassiker. Bis dato war Eddy Merckx mit 21 Jahren jüngster Sieger in Wallonien.

Highlights: Seixas-Show an der Mauer von Huy

Quelle: Eurosport

Am Ende konnte Paul Seixas, der vor knapp zwei Wochen die Baskenland-Rundfahrt für sich entschied, niemand mehr folgen.
Der Franzose zog an der Mauer von Huy davon und distanzierte die Konkurrenz nach 4:35,29 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,6 km/h.
Der Schweizer Mauro Schmid (Jayco-AlUla) und Ben Tulett (Visma-Lease a Bike) aus Großbritannien komplettierten nach 200 Kilometern mit jeweils drei Sekunden Rückstand das Podium.
Dahinter reihten sich der Franzose Benoît Cosnefroy (UAE Team Emirates-XRG/+ 3 s) und Mattias Skjelmose (DEN/+8 s) von der Mannschaft Lidl-Trek ein.

Seixas bärenstark an der Mur, Schiffer erreicht Ziel nach Sturz

Die Entscheidung fiel traditionell erst am letzten Anstieg, als Seixas auf dem 1,4 km langen und durchschnittlich 8,9 Prozent steilen Stück antrat. Rund 200 Meter vor dem Ziel konnten die Verfolger Seixas Hinterrad nicht mehr halten.
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Seixas nach Sieg beim Wallonischen Pfeil: "Unglaublich"

Quelle: Eurosport

In der hektischen Schlussphase war es zuvor zu Stürzen gekommen, in die auch Anton Schiffer verwickelt war. Der 26-Jährige aus Köln (Visma-Lease a Bike) landete im Straßengraben, konnte das Rennen aber fortsetzen.

Seixas: "Ich sah, dass sie am Limit waren"

Der letzte Ausreißer wurde sieben Kilometer vor der dritten Auffahrt zur Mur de Huy, dem markanten Schlussanstieg, gestellt.
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Paul Seixas gewinnt den Flèche Wallonne 2026 in Belgien

Fotocredit: Getty Images

Im Finale positionierte sich Seixas an der Spitze. Von vorne kontrollierte der Teenager das Geschehen, dann ließ er die Rivalen mit einem kraftvollen Antritt stehen.
"Früher habe ich dieses Rennen im Fernsehen verfolgt und jetzt gewinne ich hier", freute sich der Youngster. Er habe "versucht, so oft wie möglich am Hinterrad anderer zu fahren, um Energie zu sparen. Ich wusste, dass ich an der Mur ganz vorn fahren und das Tempo bestimmen muss. Ich habe ein hohes Tempo angeschlagen und mich ab und zu umgeguckt, um zu sehen, wie es dem Rest geht. Ich sah, dass sie am Limit waren. Ich weiß, dass ich stark bin, wenn es schwierig ist", erklärte Seixas.

Evenepoel gewinnt Auftakt der Ardennen-Trilogie

Bislang einziger deutscher Sieger beim Flèche Wallone ist Rolf Gölz, der das Rennen 1988 gewann. Der Flèche Wallone ist Teil der Ardennen-Trilogie.
Den Auftakt beim Amstel Gold Race hatte Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel vom deutschen Top-Team Red Bull-Bora-hansgrohe für sich entschieden.
Am kommenden Sonntag steht zum Abschluss Lüttich-Bastogne-Lüttich auf dem Programm, dort trifft Seixas unter anderem auf Evenepoel und Weltmeister Tadej Pogacar. Es ist das vierte von fünf Monumenten des Radsports und bildet zugleich den Abschluss der Klassiker-Saison.
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(mit SID)
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Sturz in den Graben - auch Hirschi betroffen

Quelle: Eurosport


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