Wechselt Remco Evenepoel nun doch von Soudal-Quick-Step zu Ineos Grenadiers? Transferkarussell beginnt sich zu drehen
VonFelix Mattis
Publiziert 15/05/2025 um 14:02 GMT+2 Uhr
Remco Evenepoel ist seit fast zwei Jahren ständige Hauptzutat in der Transfer-Gerüchteküche des Radsports. Nachdem es um den Belgier, der bis Ende 2026 bei Soudal unter Vertrag steht, zuletzt ruhiger geworden war, hat der italienische Eurosport-Experte Riccardo Magrini im Rahmen der Giro-Berichterstattung nun erklärt, er habe erfahren, dass Evenepoel im kommenden Jahr zu Ineos wechseln werde.
Remco Evenepoel auf dem Podium beim Amstel Gold Race 2025
Fotocredit: Getty Images
Mit der Ankunft von Evenepoel werde das britische Team Ineos Grenadiers außerdem auch den Radhersteller austauschen, meinte Magrini.
Bislang ist Ineos mit Pinarello-Rädern unterwegs, Evenepoel fährt seit Beginn seiner Karriere aber auf Specialized. Die US-Marke war schon 2017 gemeinsam mit Peter Sagan zu Bora-hansgrohe gekommen und rüstete 2022 und 2023 auch TotalEnergies aus, als Sagan dorthin wechselte.
Zur Saison 2025 ist Specialized auch im Frauen-Radsport Star-Fahrerin Demi Vollering zu FDJ-Suez gefolgt.
Die US-Marke hält an ihren Top-Fahrern gern fest. Deshalb scheint ein Materialwechsel bei Ineos im Falle eines Evenepoel-Transfers auch realistisch.
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Highlights: Duelle der Stars bei den Frühjahrs-Klassikern 2025
Quelle: Eurosport
Auch Red Bull weiter im Rennen?
Die Frage bleibt aber, ob der Belgier tatsächlich zu den Briten geht. Dieses Gerücht gab es in den vergangenen zwei Jahren schon mehrfach, zwischenzeitlich galt es aber auch bereits als sicher, dass er sich Red Bull-Bora-hansgrohe anschließen werde – dann blieb er doch bei Soudal-Quick-Step.
Bei Soudal und auch Red Bull wäre Specialized zumindest schon aktueller Ausrüster.
Evenepoel gilt aufgrund seiner im Vergleich zu Tadej Pogacar (bis 2030) und Jons Vingegaard (bis 2028) recht kurzen Vertragslaufzeit als die erreichbarste Personalie unter den aktuell drei stärksten Rundfahrern der Welt und ist deshalb besonders begehrt.
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Quelle: Eurosport
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