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Rad WM in Innsbruck: Marc Hirschi gewinnt Gold in der U23
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Publiziert 28/09/2018 um 17:32 GMT+2 Uhr
Der Schweizer Europameister Marc Hirschi hat bei der Rad-WM in Innsbruck die Goldmedaille im Straßenrennen der U23 gewonnen. Hirschi verwies auf dem 179,5 Kilometer langen Kurs mit Start in Kufstein den belgischen Mitfavoriten Bjorg Lambrecht sowie Jarkko Hanninen aus Finnland auf die Plätze zwei und drei. Als bester deutscher Fahrer belegte Georg Zimmermann Rang 14.
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Hirschi kam 15 Sekunden vor Lambrecht und Hanninen ins Ziel, die in einem Zielsprint Silber und Bronze unter sich ausmachten.
Kämna ohne Chance
Top-Talent Lennard Kämna hat auch im WM-Straßenrennen der U23 sein Potenzial nicht ausschöpfen können. Der 22-Jährige kam auf dem anspruchsvollen Kurs in Tirol über fast 179,5 km und nahezu 3000 Höhenmeter nicht in Medaillennähe und rollte mit fast vier Minuten Rückstand als 23. ins Ziel. Kämna, 2017 noch WM-Zweiter, wurde auf der letzten Runde rund um Innsbruck während des letzten Anstiegs nach Igls abgehängt.
Zimmermann (+1:06) hielt etwas länger als Kämna mit der Spitze mit und landete als bester Deutscher auf dem 14. Rang. Bisher einziger deutscher U23-Weltmeister bleibt Gerald Ciolek, der 2006 in Salzburg bei den letzten Titelkämpfen in Österreich siegte.
Kämna hatte am Montag schon im U23-Einzelzeitfahren einen für ihn ungenügenden 14. Platz erreicht. In einer schwierigen Saison hatte der Norddeutsche nach dem Klassiker Mailand-Sanremo im März wegen mehrerer Infekte eine lange Pause einlegen müssen und war erst im August ins Renngeschehen zurückgekehrt. Nach der Deutschland-Tour war er nochmals kurz erkrankt.
Kämna gilt seit dem WM-Titel bei den Junioren vor vier Jahren als vielversprechender Fahrer der Zukunft. 2017 hatte er neben Silber im U23-Straßenrennen noch WM-Gold im Mannschaftszeitfahren gewonnen. Kämna wird sein Rennjahr beim Münsterland Giro und den Herbstklassikern in Italien abschließen.
Der BDR steht 2018 damit weiter bei einer Silbermedaille, die Marius Mayrhofer (Linden) bei den Junioren errang. Auch am Wochenende gibt es kaum Hoffnung auf einen Podestplatz. Sowohl beim Straßenrennen der Frauen am Samstag (156,2 km) als auch beim Profirennen am Sonntag, dem großen Highlight zum Abschluss, sind die Starter des BDR nur Außenseiter.
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