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Rad-WM: Sensations-Gold im Straßenrennen - Kanadierin Vallieres schnappt Topfavoritinnen Titel in Ruanda weg
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Update 27/09/2025 um 17:40 GMT+2 Uhr
Große Überraschung im WM-Straßenrennen der Frauen: Mit Magdeleine Vallieres stürmte eine absolute Außenseiterin in Ruanda zu Gold, die Kanadierin triumphierte als Solistin und machte damit den großen Favoritinnen um Tour-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot einen riesigen Strich durch die Rechnung. Auf dem schweren Kurs in Kigali wurde Antonio Niedermaier als Sechste beste Deutsche nach 164 Kilometern.
Topstars verpassen Medaillen: Highlights des WM-Frauenrennens
Quelle: Eurosport
Antonia Niedermaier ist bei der Straßenrad-WM in Kigali für einen mutigen Auftritt nicht belohnt worden. Die 22-Jährige aus Rosenheim gehörte bis 6,6 Kilometer vor dem Ziel einer kleinen Spitzengruppe an, musste dann aber entkräftet abreißen lassen.
Beim überraschenden WM-Triumph der Kanadierin Magdeleine Vallieres wurde Niedermaier am Ende mit 1:17 Minuten Rückstand Sechste, zu Bronze fehlten 50 Sekunden: Das Podium komplettierten Niamh Fisher-Black (Neuseeland) und Mavi Garcia Canellas (Spanien).
Die neue Weltmeisterin erwies sich als klar stärkste Fahrerin der Ausreißergruppe, die sich 33 Kilometer vor dem Ziel löste und von den Favoritinnen nicht mehr gestellt werden konnte. Für die 24-Jährige ist der WM-Titel erst der zweite Sieg überhaupt in ihrer Profikarriere. Noch nie zuvor hatte eine Kanadierin Gold bei den seit 1958 ausgetragenen WM-Straßenrennen der Frauen gewonnen.
"Ich wusste, dass ich es auf einen Sprint mit Niamh nicht ankommen lassen durfte, weil sie so stark ist. Wir haben beide in der Gruppe viel gearbeitet, am letzten Anstieg ließ sie ein bisschen nach, also habe ich alles reingehauen und es hat geklappt", sagte Vallieres im Ziel.
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Magdeleine Vallieres kann ihr WM-Gold in Ruanda kaum fassen
Fotocredit: Getty Images
WM: Niedermaier mit neuer Topleistung
Niedermaier hatte in der Hauptstadt Ruandas am vergangenen Wochenende bereits im Einzelzeitfahren einen starken sechsten Platz belegt, die deutsche Meisterin und Zeitfahr-Weltmeisterin in der U23-Klasse von 2023 und 2024 hätte noch in der Nachwuchsklasse starten können.
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Sensation! Kanadierin kocht Favoritinnen ab und siegt als Solistin
Quelle: Eurosport
Die weiteren deutschen Starterinnen Franziska Koch und Liane Lippert hatten am Samstag mit der Entscheidung über 164,6 Kilometer nichts zu tun. In der U23-Klasse siegte Paula Ostiz aus Spanien.
Am Sonntag wird zum Abschluss der Wettkämpfe bei den Männern der WM-Titel im Straßenrennen vergeben. Dabei kommt es erneut zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen Zeitfahr-Weltmeister Remco Evenepoel (Belgien) und dem slowenischen Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar, der nach der Demütigung durch Evenepoel und dem bitteren vierten Platz im Zeitfahren auf Revanche sinnt.
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(SID)
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Tränen nach Triumph: Das Finale im Juniorinnen-Rennen
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Ergebnisse
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Straßenrennen | DamenKigali → Kigali / 164.6 km
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M. VallieresBeendet
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