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Natalie Geisenberger beklagt Situation in Peking nach Corona-Quarantäne und Zeitenchaos
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Publiziert 11/11/2021 um 14:03 GMT+1 Uhr
Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat sich bei "Instagram" über die Situation im künftigen Olympiaort Peking beschwert. Die 33-Jährige, die sich als Kontaktperson eines Corona-Infizierten beim Olympiatest in China im Hotel in Quarantäne befand, prangerte die dortigen Zustände an. Auch beim Bahntraining sei bei weitem nicht alles nach Wunsch verlaufen.
Natalie Geisenberger
Fotocredit: Getty Images
Geisenberger und ihre Teamkolleginnen Julia Taubitz und Dajana Eitberger mussten nach ihrer Ankunft in der chinesischen Hauptstadt in Quarantäne, weil sie beim Flug von Frankfurt am Main nach Peking zu dicht an einer positiv getesteten Person gesessen haben sollen.
Schon dies sei ungerechtfertigt gewesen, monierte die viermalige Olympiasiegerin. Da der Laderaum überfüllt gewesen sei, sei auf den ihnen zugewiesenen Plätzen Gepäck gelagert worden, und sie hätten 30 Reihen weiter vorne gesessen.
Die Verpflegung im Hotel sei zudem stark verbesserungswürdig. "Wir dürfen nur aus dem Zimmer, wenn Bahntraining ist, bekommen nicht wirklich vernünftiges Essen in Plastikbechern und Tüten vor die Tür gestellt, haben keine Möglichkeit uns zu bewegen", schrieb sie in ihrer "Instagram"-Story.
Zudem kritisierte sie, dass die Quarantäne trotz täglich negativer Tests fortgesetzt würde. "Wir haben sieben Tage ausschließlich negative Coronatests in unserer Mannschaft, kein einziger Kontakt zu einem positiv Getesteten!", so Geisenberger.
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Quelle: instagram.com/nataliegeisenberger
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Kritik an der Organisation
Am Donnerstag hatte die Quarantäne dann allerdings ein Ende, Geisenberger und ihre Kolleginnen durften wieder außerhalb des Hotelzimmers trainieren.
Auch beim Training an der Olympiabahn gab es Probleme. Es habe keine korrekten Zeitlisten gegeben. Die vorhandenen Zeiten seien "extrem durcheinandergewürfelt" gewesen. Das mache eine Auswertung schwer.
Zuletzt geriet die Bob- und Rodelbahn in Peking bereits negativ in die Schlagzeilen, als der Pole Mateusz Sochowicz im Training in eine dort fälschlicherweise aufgestellte Absperrung raste. Er brach sich dabei unter anderem das rechte Schienbein.
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