Der Frankfurter schlug im Finale am Samstag nach 27,13 Sekunden an und verbesserte seine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke in der Duna Arena ein drittes Mal.
In den Kampf um die Medaillen konnte der 21-Jährige aber wie erwartet nicht eingreifen. Gold ging an den britischen Weltrekordler Adam Peaty (26,21).
"Ich bin sehr zufrieden. Es ist ein super Gefühl, dass ich mich bei den Großen ein bisschen einbringen konnte", sagte Matzerath, der sich den fünften Platz mit dem Niederländer Arno Kamminga teilte und der den starken Russen Kirill Prigoda sogar hinter sich ließ. "Hätte man mir das letztes Jahr erzählt, hätte ich es nicht geglaubt. Mega, dass ich die ein bisschen ärgern konnte", sagte er.
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Matzerath ist neben Ex-Weltmeister Marco Koch, der auf seiner Paradestrecke 200 m Brust mit dem Halbfinal-Aus enttäuscht hatte, der einzige deutsche EM-Starter aus dem Olympiateam. "Ich weiß jetzt, dass ich mir in Tokio nicht so sehr den Kopf zerbrechen muss, dass ich mich von der Atmosphäre oder dem Starterfeld nicht überwältigen lassen muss und dass ich mich nicht zu verstecken brauche", sagte Matzerath: "Ich weiß: Ich gehöre mit zu den Großen dazu."
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(SID)

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