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Olympia 2021: Sarah Köhler verpasst Medaille über 800 m Freistil - Caeleb Dressel siegt mit Weltrekord
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Publiziert 31/07/2021 um 05:16 GMT+2 Uhr
Sarah Köhler hat bei den Olympischen Spielen in Tokio ihre zweite Medaille deutlich verpasst. Drei Tage nach Bronze über 1500 m schlug die 27-Jährige im Finale über 800 m nach 8:24,56 Minuten als Siebte an, zum zweiten Edelmetall fehlten sechs Sekunden. Gold ging an die Weltrekordlerin Katie Ledecky, die ihren insgesamt siebten Olympiasieg feierte, vor der Australierin Ariarne Titmus.
Sarah Köhler
Fotocredit: Getty Images
Dritte wurde die italienische Europameisterin Simona Quadarella.
"Ich bin ein bisschen sprachlos über eine 8:24, da bin ich über 1500 schon deutlich schneller durchgegangen", sagte Köhler in der "ARD": "Jetzt haben andere ihre Chance genutzt, und ich habe meine verpasst." Dass ihre Vorlaufzeit für Bronze gereicht hätte und sie im Finale langsamer war, sei "schon ziemlich enttäuschend".
Am Mittwoch hatte die Vize-Weltmeisterin über 1500 m mit der ersten Olympia-Medaille seit 13 Jahren die Durststrecke der deutschen Beckenschwimmer beendet.
Zuvor hatte Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen 2008 in Peking das letzte Edelmetall gewonnen, danach gab es Nullnummern in London und Rio de Janeiro.
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Köhler ohne Chance: Das Finale der Frauen über 800 m Freistil
Quelle: Eurosport
Dressel schwimmt mit Weltrekord zum dritten Gold
Erst schnappte sich der neue US-Schwimmstar Caeleb Dressel in Weltrekordzeit in seinem dritten Olympia-Finale in Tokio seine dritte Goldmedaille, dann verpasste er Nummer vier mit der gemischten Staffel deutlich. 75 Minuten nach seinem Erfolg über 100 m Schmetterling schlug der 13-malige Weltmeister als Schlussschwimmer des amerikanischen 4x100-m-Lagen-Quartetts als Fünfter an.
Zunächst ließ der 24-Jährige aus Florida in 49,45 Sekunden den 200-m-Olympiasieger Kristof Milak aus Ungarn hinter sich und unterbot seine alte Bestmarke von der WM 2019 um fünf Hundertstelsekunden.
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Weltrekord: Dressel fliegt durchs Finale über 100 m Schmetterling
Quelle: Eurosport
Dann musste er zusammen mit Ryan Murphy, Lydia Jacoby und Torri Huske gleich vier Teams den Vortritt lassen, die Briten um ihren Star Adam Peaty siegten in Weltrekordzeit von 8:24,56 Minuten - es war die fünfte Bestmarke in Tokio. Weitere Chancen hat Dressel am Sonntag über 50 m Freistil und in der Lagenstaffel. In Rio de Janeiro hatte er im Schatten des Rekord-Olympiasiegers Michael Phelps schon zweimal Staffel-Gold gewonnen.
Zuvor hatte die Australierin Kaylee McKeown in 2:04,68 Minuten über 200 m Rücken Gold gewonnen. Die Vize-Weltmeisterin hatte bereits über die halbe Distanz triumphiert.
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(SID)
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Zweites Gold für McKeown: Finale der Frauen über 200 m Rücken
Quelle: Eurosport
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