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Olympia 2021: Schwimmstar Peaty gewinnt zweites Olympia-Gold - Ledecky und Sjöström entthront
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Publiziert 26/07/2021 um 04:47 GMT+2 Uhr
Der britische Schwimmstar Adam Peaty hat seinen Olympiasieg von Rio über 100 m Brust bei den Sommerspielen in Tokio bestätigt. Der achtmalige Weltmeister schlug nach 57,37 Sekunden als überlegener Sieger an. Beim Duell zwischen US-Star Katie Ledecky und der australischen Herausforderin Ariarne Titmus hat Schwimm-Talent Isabel Gose im Finale über 400 m Freistil einen starken sechsten Platz belegt.
Adam Peaty bei Olympia in Tokio 2021
Fotocredit: Getty Images
Einen Tag nach ihrem deutschen Rekord schlug die 19-Jährige aus Magdeburg in 4:04,98 Minuten an. Die fünffache Junioren-Europameisterin verfehlte ihre neue Bestmarke von 4:03,21 allerdings deutlich.
"Ein wahnsinniges Gefühl", sagte Gose nach ihrem ersten olympischen Finale im ZDF, "über den sechsten Platz kann ich nicht meckern."
Titmus besiegte die 15-malige Weltmeisterin Ledecky mit einem starken Schlussspurt in 3:56,69 Minuten. Die Rekordjagd der fünfmaligen Olympiasiegerin ist damit vorerst gestoppt. Der 24-Jährigen fehlen noch vier Siege zur Bestmarke der Turnerin Larissa Latynina, die von 1956 bis 1964 neun Goldmedaillen für die Sowjetunion gewann.
Peaty wiederum verpasste seinen eigenen Weltrekord nur um fünf Zehntelsekunden.
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Peaty souverän zu Gold: Das Finale über 100 m Brust in Tokio
Quelle: Eurosport
Olympia: Dressel startet Gold-Jagd
Der neue US-Schwimmstar Caeleb Dressel hat seine Gold-Mission bei den Olympischen Spielen mit dem Sieg in der 4x100-m-Freistilstaffel begonnen. Der 13-malige Weltmeister setzte sich mit seinen Landsleuten Blake Pieroni, Bowen Becker und Zach Apple in 3:08,97 Minuten vor Italien und Australien durch.
Der 24-Jährige aus Florida hat in Tokio noch drei weitere Gold-Chancen auf seinen Einzelstrecken. In Rio hatte er im Schatten des Rekord-Olympiasiegers Michael Phelps schon zweimal Staffel-Gold gewonnen.
Olympia: Sjöström enttrohnt
Anna Elendt hat den Endlauf über 100 m Brust in 1:07,31 Minuten als 13. verpasst. Die Frankfurterin, die in Texas studiert und trainiert, lag im Halbfinale acht Zehntelsekunden über ihrem deutschen Rekord. "Natürlich habe ich gehofft, dass ich ein bisschen schneller bin, aber es ist trotzdem ein großer Erfolg", sagte die 19-Jährige. Auch der Leipziger Marek Ulrich schied als 13. über 100 m Rücken trotz persönlicher Bestzeit (53,54 Sekunden) aus.
Zuvor hatte die kanadische Weltmeisterin Magaret MacNeil die schwedische Schwimm-Königin Sarah Sjöström über 100 m Schmetterling vom Thron gestoßen. MacNeil siegte in 55,59 Sekunden, Rio-Olympiasiegerin und Weltrekordlerin Sjöström, die sich im Februar den rechten Ellbogen gebrochen hatte, musste sich deutlich geschlagen mit Rang sieben begnügen.
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(SID)
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Kanadierin feiert Überraschungssieg über 100 m Schmetterling
Quelle: Eurosport
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