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The Ocean Race 2022-23 - Boris Herrmann erklärt vor Auftakt in Alicante: "Das wird die Königsetappe"
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Publiziert 12/01/2023 um 16:25 GMT+1 Uhr
Segelstar Boris Herrmann sticht wieder in See und startet am Sonntag in das Ocean Race 2022-23. Der Ozeanmarathon gehört zu den großen Klassikern im Segeln, die erste Etappe führt zu den Kapverden, dann geht es nach Kapstadt. Und dann wird es richtig hart. "Rund um die Antarktis nach Brasilien", durch "die Südmeere und Eismeere rund um Kap Horn", sagte Herrmann: "Das wird die Königsetappe."
Top-Segler Herrmann exklusiv: Meine fünf Ziele für das Ocean Race
Quelle: Eurosport
Einmal um die Welt. 32.000 Seemeilen. Eisige Kälte. Haushohe Wellen. Ein halbes Jahr auf dem Meer. Nur ein Boot. Und abschalten ist nicht.
"Privatsphäre gibt es eigentlich nicht. Vielleicht nur im eigenen Schlafsack, den man sich mal über die Ohren ziehen kann und dann weg ist in der eigenen Koje", sagte Boris Herrmann im "ZDF". Aber der Segelstar freut sich drauf.
Am Sonntag geht es los, sein nächstes Abenteuer - Ocean Race heißt es. Aber im Gegensatz zur Vendee Globe, wo Herrmann in knapp zwei Jahren wieder alleine unterwegs sein wird und für Furore sorgen will, hat er diesmal eine kleine Crew an Bord.
"Wir sind fünf Leute auf dem Boot", sagte Herrmann, und so herrsche auf der "Malizia Seaexplorer" eine "Kameradschaft wie im Zeltlager. Wir haben noch nicht mal jeder einen eigenen Schlafsack. Wir wechseln uns ja ab beim Segeln und ich tausche mit meinem Co-Skipper alle vier Stunden den Schlafsack."
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Herrmann exklusiv: "Man hat nicht einmal einen eigenen Schlafsack"
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Rennen zu beenden "ein Erfolg"
Im exklusiven Interview mit Eurosport.de stellte Herrmann vor dem Start heraus: "Alles ist zweckoptimiert, um möglichst schnell segeln zu können. Da gibt es keine Sofas mit Polster oder einen Kühlschrank, den man aufmacht und sich was rausnimmt. Das Leben an Bord der Malizia - Seaexplorer ist wie Camping."
Das Ocean Race ist also eine echte Prüfung. Im Sommer überhaupt das Ziel in Genua zu erreichen, wäre "ein Erfolg".
Doch der 41-Jährige träumt vom großen Coup: "Wir wollen natürlich angreifen, das Rennen gewinnen, alles geben - aber alle fünf Teams sind stark. Es sind keine Abenteurerteams dabei, die nur ankommen wollen", sagte Herrmann: Es werde "spannend". Und er freut sich drauf. Trotz aller Qualen.
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(SID)
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