Slalom in Adelboden: Linus Straßer scheidet aus und muss Rückschlag hinnehmen - Franzose Paco Rassat siegt
Linus Straßer hat in Adelboden einen Slalom zum Vergessen erlebt. Der Deutsche schied im zweiten Durchgang bereits im oberen Teil der Strecke aus. Der Sieg ging an den Franzosen Paco Rassat, der im zweiten Durchgang noch von Platz vier auf eins vorfuhr und seinen zweiten Saisonsieg feierte. Die beiden Norweger Atle Lie McGrath (+0,18 Sekunden) und Henrik Kristoffersen komplettierten das Podium.
Rückschlag am Chuenisbärgli: Straßer scheidet im Slalom aus
Quelle: Eurosport
Die beiden weiteren deutschen Starter Sebastian Holzmann und Anton Tremmel hatten den zweiten Durchgang gar nicht erst erreicht. Holzmann verpasste die Top 30 mit 2,81 Sekunden Rückstand, Tremmel stürzte kurz vor der Ziellinie und überquerte diese spektakulär per Salto.
Straßer fährt seit Saisonbeginn mit neuem Material - und seitdem auch seiner Form hinterher. Seine Bilanz in diesem Winter ist ernüchternd. Seit er im November in Gurgl beim ersten Sieg von Rassaat Platz acht belegt hatte, brachte er nach einem Ausfall nur die Plätze 17 und 14 zustande. In Adelboden wählte er im ersten Durchgang unpassendes Material und riskierte dann beim Versuch, sich von Platz 16 zu verbessern, im Finale zu viel.
Das beste deutsche Resultat auf dem Chuenisbärgli erzielte Fabian Gratz, der beim Sieg von Lokalmatador Marco Odermatt im Riesenslalom am Samstag einen starken neunten Rang belegte. Der 28-Jährige hatte schon im Dezember beim Rennen in Alta Badia als Fünfter überzeugt.
Straßer war in Adelboden in den vergangenen fünf Jahren immerhin dreimal aufs Podest gefahren. Um für Olympia in Form zu kommen, bleiben ihm noch drei Rennen: Die Slalom-Klassiker in Wengen, Kitzbühel und Schladming - alles Orte, an denen er schon glänzte, vor zwei Jahren sogar mit einem Doppelsieg in Kitzbühel und Schladming.
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Salto ins Ziel! Tremmel scheidet spektakulär aus
Quelle: Eurosport
Rassats Märchen geht weiter
Für Rassat, der im vergangenen November in Gurgl mit 27 Jahren erstmals ganz oben auf dem Treppchen gestanden hatte, ist es erst der zweite Weltcupsieg seiner Karriere.
"Ich bin super happy und zufrieden mit dieser Saison, es ist überwältigend", sagte Rassat am Eurosport-Mikrofon: "Meine Eltern sind heute auch hier, das macht es noch verrückter und schöner."
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(mit SID)
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Spannendes Slalom-Finale: Rassat fängt Kristoffersen noch ab
Quelle: Eurosport
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