Slalom Schladming - Henrik Kristoffersen poltert nach Sieg auf der Planai: "Das ist nicht Skifahren, sondern Eishockey"
VonNiklas Bien
Publiziert 29/01/2026 um 10:45 GMT+1 Uhr
Henrik Kristoffersen hatte nach dem Nacht-Slalom von Schladming allen Grund zur Freude: Der Norweger gewann zum fünften Mal und krönte sich damit zum Rekordsieger auf der Planai. Trotzdem äußerte der 31-Jährige nach dem Rennen deutliche Kritik an den Bedingungen in der Steiermark. "Das ist nicht Skifahren, sondern Eishockey spielen", polterte der Slalom-Weltmeister von 2023 im "SRF"-Interview.
Highlights: Kristoffersen schreibt Geschichte beim Night Race
Quelle: Eurosport
Henrik Kristoffersen ist ein Mann der klaren Worte: Das ist nicht erst seit dem Riesenslalom in Schladming bekannt, als er die Piste bei "Viaplay" als "völlig lächerlich" bezeichnete.
Anders als beim 18. Platz im Riesenslalom lief der Slalom an gleicher Stelle eigentlich ideal für den Norweger: Kristoffersen holte den Sieg auf der Planai, den fünften dort insgesamt.
Pure Freude also beim Heißsporn? Ganz und gar nicht. Kristoffersen konnte seine Freudentränen nach dem Rennen zwar nicht verstecken, eine Breitseite gegen die Veranstalter gab es aber trotzdem.
"Bei solchen Bedingungen sollten wir keine Rennen fahren. Das ist nicht Skifahren, sondern Eishockey spielen", sagte der 31-Jährige dem Schweizer TV-Sender "SRF".
Kristoffersen poltert trotz Warnung
Für ihn, so der Norweger, sei es wichtig, Kritik nicht nur bei schlechten Resultaten zu äußern.
Nach dem Rennwochenende in Wengen hatte Kristoffersen von FIS-Rennleitner Markus Waldner eine letzte Warnung bekommen, dass es "beim nächsten Mal eine empfindliche Strafe" geben würde.
Die Ansage scheint den vierfachen Slalomweltcup-Gesamtsieger nicht weiter zu stören, wie er in Schladming einmal mehr unter Beweis stellte.
Ob er nach der Karriere helfen werde, die Pisten zu präparieren? "Mal sehen, ob die FIS genug Geld hat, um genug zu zahlen", antwortete Kristoffersen.
Bis zum Karriereende des Technikspezialisten muss die FIS also wohl erstmal mit den fachmännischen Ansagen des Norwegers zurechtkommen.
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Große Emotionen: Kristoffersen nach Schladming-Sieg in Tränen aufgelöst
Quelle: Eurosport
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