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Rückschlag nach Sturz im Januar: Aleksander Aamodt Kilde musste an der Schulter nochmal operiert werden
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Publiziert 01/08/2024 um 15:29 GMT+2 Uhr
Schlechte Nachrichten für den norwegischen Ski-Superstar Aleksander Aamodt Kilde: Der Norweger musste knapp ein halbes Jahr nach seinem schweren Sturz in Wengen noch einmal unters Messer. Grund war eine "Infektion, die Schaden angerichtet hat." Deshalb bekommt der Skirennläufer nun Antibiotikum für die kommenden sechs Wochen. Wann er wieder trainieren kann, ist offen.
Aleksander Aamodt Kilde
Fotocredit: NTB
An Krankenhauszimmer hat sich Aleksander Aamodt Kilde in diesem Jahr wohl gewöhnt. Vergangene Woche musste er dort erneut ausharren, wie er seinen Followern bei Instagram mitteilte.
"Ich hatte in den letzten Wochen immer stärker werdende Schmerzen in der operierten Schulter, was sich wie eine normale Reaktion auf die erhöhte Trainingsbelastung anfühlte", schrieb er in einem Post.
Eine normale Reaktion waren die Schmerzen nicht: Kilde hatte sich eine schmerzhafte Infektion eingefangen, wegen der er wieder an der linken Schulter operiert werden musste. Die weitere Behandlung erfolge für sechs Wochen mit Antibiotika, teilte Kilde mit.
Auf den Fotos, die er bei Instagram teilte, war Kilde im Krankenbett und mit Schultermanschette zu sehen. Auch Freundin Mikaela Shiffrin sieht man auf manchen Fotos.
Shiffrin spendet Trost
Wann Kilde wieder vollständig trainieren kann, ist noch nicht klar. In einer Mitteilung des norwegischen Skiverbands ließ er mitteilen: "Ich kann noch nicht sagen, wann ich wieder zu 100 Prozent ins Training einsteigen kann, aber ich werde die Zeit gut nutzen."
Seine Verlobte Mikaela Shiffrin spendete bei Social Media Trost. "Aus den vielen Lektionen, die ich von dir lerne, ist eine der größten: lächle - sogar, wenn es Scheiße ist. Ich liebe dich", schrieb die Amerikanerin.
Er sei "so glücklich und dankbar", so Kilde, "von unglaublichen, fürsorglichen, brillanten Menschen zu Hause und unterwegs umgeben zu sein".
Kilde braucht weiter Geduld
Kilde war im Januar bei der Abfahrt in Wengen in einen Fangzaun gekracht und hatte sich schwer verletzt. Der Ski zerschnitt einen Nerv, der eine Lähmung der Muskulatur für das Anheben der Zehen zur Folge hatte.
Auch Wochen später zweifelte er noch an einem Comeback: "Es ist schwer vorstellbar, Ski zu fahren, was völlig normal ist", schrieb er im März. "Aber es gibt die Frage, wie ich mich fühlen werde, wenn ich zurückkomme, oder ob ich zurückkomme."
Klar ist: Kilde braucht weiter Geduld auf seinem Weg zurück in den Ski-Weltcup.
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Kilde im Interview: “Zum ersten Mal die Folgen des Sports gespürt”
Quelle: Eurosport
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