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Ski Alpin - Alexis Pinturault kritisiert FIS wegen Rennkalender und schreibt Gesamtweltcup schon jetzt ab
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Publiziert 04/07/2022 um 16:21 GMT+2 Uhr
Alexis Pinturault hat bereits rund dreieinhalb Monate vor Beginn der neuen alpinen Ski-Saison in Sölden (23. Oktober) den Kampf um den Gesamtweltcup abgeschrieben. "Ich werde nicht die große Kugel anstreben", erklärte der 31-jährige Franzose gegenüber "Le Dauphiné Libéré" und verteilte weiter einen Seitenhieb gegen den internationalen Ski-Verband (FIS): "Man muss nur auf den Kalender schauen."
Alexis Pinturault
Fotocredit: Getty Images
Nach Ansicht von Pinturault gäbe es in der kommenden alpinen Ski-Saison zu viele Speed-Rennen, die den entsprechenden Spezialisten um den amtierenden Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt aus der Schweiz zu Gute kommen würden.
Im Rennkalender der FIS, der bereits veröffentlicht wurde, stehen 31-Speed-Rennen lediglich 27 technischen Wettbewerben, in denen der 31-Jährige seine Stärken hat, gegenüber. "Das sind 400 Punkte Unterschied am Anfang, das ist nicht ausgeglichen", polterte Pinturault, der jedoch betonte, dass er seine Routine dennoch nicht verändern werde: "Ich werde nicht mehr Rennen im Speedbereich fahren, nur um mehr Punkte zu erzielen."
Anstatt sich auf den Gewinn des Gesamtweltcups zu konzentrieren, strebt der Franzose, der in der Saison 2020/21 die große Kugel zum ersten und einzigen Mal gewann, kleinere Ziele an.
"Das Gewinnen fehlt mir. Es ist nie einfach zu siegen. Das ist das Ziel für die nächste Saison. Selbst einmal wäre schön", sagte er abschließend.
Pinturault mit Durchhänger in der vergangenen Saison
Der letzte Weltcupsieg des zweimaligen Weltmeisters, der in der vergangenen Saison lediglich Rang zehn im Gesamtweltcup belegte und damit so schlecht wie zuletzt 2012 platziert war, datiert vom 20. März dieses Jahres beim Riesenslalom in Lenzerheide.
Die neue Weltcup-Saison startet am 23. Oktober mit dem Riesenslalom in Sölden (Österreich).
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