Alta Badia: Marco Odermatt feiert im Riesenslalom den nächsten Sieg - Anton Grammel verpasst Top Ten nur knapp

Marco Odermatt hat nach seinem Abfahrtssieg in Gröden am Samstag auch den Riesenslalom in Alta Badia für sich entschieden. Der Gesamtweltcupführende fuhr im Finale von Rang drei an die Spitze und ließ dabei Überraschungsmann Léo Anguenot aus Frankreich (+0,85 Sekunden) und den Norweger Alexander Steen Olsen (0,88) deutlich hinter sich. Für Allrounder Odermatt war es sein insgesamt 41. Weltcupsieg.

In einer anderen Liga: Odermatt gewinnt auch in Alta Badia

Quelle: Eurosport

Der Schweizer ist zudem der erste Fahrer, der im selben Jahr das Double mit der Abfahrt in Gröden und dem Riesenslalom in Alta Badia gewinnen konnte. Zugleich überflügelte Odermatt in der ewigen Bestenliste Pirmin Zurbriggen (40 Siege) und ist damit bester Eidgenosse.
"Es ist verrückt, dass ich jetzt der erfolgreichste Schweizer Skifahrer bin. Zurbriggen ist die größte Legende der Schweizer Skigeschichte. Das ist ein besonderer Moment", meinte der 27-Jährige bei Eurosport.
Es sei ein "sehr schwieriges Rennen" gewesen. "Ich habe mich im zweiten Lauf gut gefühlt. Die Besichtigung hat mir gezeigt, dass der Schnee besser ist. Das hat mir erlaubt, mehr ans Limit zu gehen und meinen Plan durchzuziehen. Das ist mir super gelungen."
Anton Grammel feierte als "Riesen"-Elfter sein mit Abstand bestes Weltcup-Ergebnis. Der Deutsche fuhr im zweiten Durchgang von Position 21 nach vorne (+2,14) und lag damit vor dem besten Österreicher Stefan Brennsteiner (14./2,32).
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Odermatt Maß der Dinge, Debütant auf Podest - Highlights

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Odermatt und Kristoffersen kritisieren Piste

Das Rennen im Hochabteital hatte jedoch ein "Gschmäckle": Odermatt äußerte Zweifel, ob es angesichts der schwierigen Pistenverhältnisse überhaupt hätte gestartet werden dürfen, sein Teamkollege Justin Murisier sprach von einem "absoluten Skandal. Die FIS spielt mit der Gesundheit von uns Athleten."
Der Österreicher Manuel Feller fand es "respektlos und fahrlässig", der frühere Weltmeister Henrik Kristoffersen aus Norwegen "gefährlich". Umso bemerkenswerter war die Vorstellung von Grammel, der sich mit der hohen Nummer 54 ins Finale kämpfte. "Ich kann zufrieden sein", sagte er, die halbe WM-Norm nannte der 26-Jährige "einen positiven Nebeneffekt". Unter den schwierigen Umständen sei es noch "ein faires Rennen" gewesen.
Mit seinem 41. Weltcup-Sieg überflügelte Odermatt die Legende Pirmin Zurbriggen und ist jetzt bester Eidgenosse. "Das war eine Augenweide, etwas Geniales, Das kann nur einer - er!", schwärmte "ARD"-Experte Felix Neureuther. Grammel lag 2,14 Sekunden zurück.
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(SID)
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Deutschland besser als Österreich: Grammel überzeugt im "Riesen"

Quelle: Eurosport


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