Ski Alpin: Andreas Sander beendet seine aktive Karriere - DSV-Star von gesundheitlichen Problemen ausgebremst
Publiziert 25/03/2026 um 10:25 GMT+1 Uhr
Ski-Rennfahrer Andreas Sander beendet seine aktive Karriere. Das teilte der deutsche Skiverband am Mittwoch mit. Der 36-Jährige leidet an einer im Jahr 2024 diagnostizierten mitochondrialen Dysfunktion, seither konnte er kein Weltcup-Rennen mehr bestreiten. Sein Ziel, "Rennen auf Weltcup-Niveau zu fahren, ist nach wie vor nicht möglich", wird Sander in der Mitteilung des DSV zitiert.
Ski-Rennfahrer Andreas Sander beendet seine aktive Karriere
Fotocredit: Getty Images
Sein Debüt im Weltcup hatte Sander, der auf der "Teufelswiese" im Sauerland das Skifahren erlernt hatte, vor 18 Jahren gegeben - als frischgebackener Junioren-Weltmeister im Super-G. Es folgten 196 weitere Starts im Weltcup, 13 bei Weltmeisterschaften und fünf bei Olympischen Spielen. Dem Sieg als Junior konnte er aber keinen weiteren folgen lassen.
Dafür gewann Sander im Februar 2021 in Cortina d'Ampezzo völlig überraschend die WM-Silbermedaille in der Abfahrt.
Nur eine Hundertstelsekunde lag er hinter Vincent Kriechmayr aus Österreich, der sechs Tage zuvor bereits den Super-G gewonnen hatte - mit 0,07 Sekunden Vorsprung vor Sanders Teamkollege Romed Baumann, der vor einem Monat zurückgetreten war.
Baumann und Sander hatten beim Weltcup-Finale 2023 gemeinsam einen seltenen deutschen Erfolg erlebt: Sie belegten in der Abfahrt die Plätze zwei und drei, erstmals nach 31 Jahren standen damit zwei Deutsche auf dem Siegerpodest.
Zehn Tage zuvor war Sander beim Super-G in Aspen/USA als Zweiter erstmals aufs Podium gefahren - es bleiben seine einzigen Podiumsplatzierungen im Weltcup.
Sander von gesundheitlichen Problemen ausgebremst
"Auch wenn Andi der ganz große Sieg um nur eine Hundertstelsekunde nicht vergönnt war, so hat er über viele Jahre mit seinen Erfolgen und seiner Konstanz die DSV-Speed-Mannschaft geprägt", sagte DSV-Sportvorstand Wolfgang Maier.
"Andi war eine tragende Säule als Sportler und Mensch der Mannschaft."
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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