Beaver Creek: Veranstalter reagiert auf Kritik und ändert Abfahrt - Vorteil für Marco Odermatt auf der "Birds of Prey"?

Nach der Kritik in den vergangenen Jahren haben die Organisatoren des alpinen Ski-Weltcups in Beaver Creek offenbar reagiert - und Marco Odermatt damit möglicherweise in die Karten gespielt. Laut FIS-Speedchef Hannes Trinkl wurde die berüchtigte "Birds of Prey", die legendäre Abfahrtspiste in dem Skiort, in den letzten Tagen stark mit Wasser bearbeitet, um die Strecke möglichst stark zu vereisen.

Marco Odermatt

Fotocredit: Getty Images

Damit wären andere Bedingungen geschaffen als etwa im Vorjahr. Damals hatte es insbesondere vom Schweizer Ski-Verband Beschwerden über die zu weiche Piste gegeben.
Sogar FIS-Renndirektor Markus Waldner hatte der Kritik durch die Eidgenossen beigepflichtet: "Bei einer Abfahrt sollte es richtig heftig klappern, und das tut es auf dieser Strecke, die von der Topografie her zu den genialsten im Weltcup gehört, aufgrund einer zu sanften Präparation leider überhaupt nicht."
Am kommenden Wochenende soll nun alles anders sein, wenn die Abfahrer am Freitag mit der alpinen Königsdisziplin den Speed-Winter eröffnen.
Und Dominator Odermatt liegt ein härterer Untergrund, wie der Schweizer dem "Blick" vorab erklärte: "Für den Riesenslalom trainiere ich meistens auf gewässerten, harten Pisten, wo alles über den Schaufeldruck funktioniert."

Odermatt optimistisch vor Abfahrt in Beaver Creek

Daher habe er in Beaver Creek oftmals zu kämpfen gehabt, da er in dem rund 25 Sekunden langen Gleitabschnitt zu Beginn kaum Gefühl "für das feine Schleichen" gehabt habe.
Umso größer ist nun die Vorfreude beim 27-Jährigen, der in Abwesenheit des nach wie vor verletzten Aleksander Aamodt Kilde erneut Top-Favorit auf den Gewinn des Gesamtweltcups ist.
"Die letzten Trainingstage sind für mich wirklich tipptopp verlaufen", erklärte der Schweizer vor der Abreise in die USA.
Ab Dienstag starten die Speed-Cracks mit den Übungseinheiten auf der "Birds of Prey", bevor am Freitag um 19:00 Uhr deutscher Zeit (live auf Eurosport 1 und im Stream bei discovery+) die Abfahrt ansteht.
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Quelle: Eurosport


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