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Super-G: Fredrik Möller sorgt für nächsten Außenseitersieg auf der Stelvio - Marco Odermatt verpasst Podest erneut
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Update 29/12/2024 um 17:06 GMT+1 Uhr
Fredrik Möller hat beim Super-G in Bormio für den nächsten Sieg eines Außenseiters gesorgt. Der Norweger gewann mit der Startnummer vier vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr (+0,20 Sekunden). Auch Dominator Marco Odermatt gehörte nach einem Fehler wie schon in der Abfahrt zu den Geschlagenen. Der Schweizer verpasste als Fünfter (+0,45 s) das Podest um 21 Hundertstel.
Highlights: Favoriten beißen sich an Möller die Zähne aus
Quelle: Eurosport
Überschattet von einem weiteren schweren Sturz hat der norwegische Skirennläufer Fredrik Möller beim Weltcup im italienischen Bormio für die zweite Überraschung innerhalb von 24 Stunden gesorgt.
Am Tag nach dem Sieg des Schweizers Alexis Monney in der Abfahrt gewann der 24-Jährige aus Oppdal beim Super-G ebenfalls sein erstes Rennen - auch er hatte zuvor nicht einmal auf dem Podium gestanden, aber bereits mit zwei vierten Plätzen in dieser Saison aufhorchen lassen.
Nachdem der Schweizer Gino Caviezel mit der Startnummer eins schwer gestürzt war und mit dem Hubschrauber abtransportiert werden musste, legte Möller als vierter Starter eine Zeit vor, an die keiner der Favoriten herankam.
Sein Vorsprung auf Ex-Weltmeister Vincent Kriechmayr aus Österreich betrug 0,20 Sekunden, vom erneut überraschend starken Monney auf Rang drei trennten ihn 0,24 Sekunden.
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Überraschung im Super-G: Möller düpiert die Konkurrenz
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Caviezel mit ungewöhnlichem Sturz
Superstar Marco Odermatt aus der Schweiz wurde wie in der Abfahrt Fünfter, betonte aber angesichts der Stürze an diesem Wochenende im ZDF: "Wenn man diese Woche sieht und gesund von Bormio abreist, ist Priorität Nummer eins schon erfüllt."
Der 27-Jährige, der nach einem Fahrfehler keine Chance mehr auf die Bestzeit hatte, hatte tags zuvor in der Abfahrt eine Schrecksekunde verkraften müssen, als er eine Bodenwelle übersah und sein Airbag sich unter der Fahrt öffnete.
Zwei Tage nach dem schweren Sturz des Franzosen Cyprien Sarrazin, der nach einer Operation wegen einer Hirnblutung mittlerweile aus dem künstlichen Koma erwacht ist, unterlief Caviezel ein eher ungewöhnlicher Fehler in einem Super-G.
Der 33 Jahre alte Routinier fädelte an einem Richtungstor ein. Er stürzte den San-Pietro-Sprung hinab und klagte danach über Schmerzen an der Schulter und am Knie. "Keine schönen Bilder", sagte Odermatt im "ZDF".
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Superstar im Super-G geschlagen: Odermatt rast am Podium vorbei
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Baumann bester Deutscher
Bester Deutscher im Super-G war Routinier Romed Baumann auf Rang 24, Maximilian Ferstl belegte Rang 38. Luis Vogt, in der Abfahrt respektabler 21., schied aus.
Auf einen Start im letzten Rennen des Jahres verzichten musste Simon Jocher. Der Garmischer hatte sich bei der Abfahrt eine schwere Prellung des rechten Fersenbeins zugezogen. Wie lange der 28-Jährige, der im Rennen einen respektablen 13. Platz belegt hatte, ausfällt, blieb vorerst unklar. DSV-Mannschaftsarzt Christoph Kruis konnte einen Bruch nicht ausschließen.
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Kriechmayr staunt: "Die junge Generation gibt richtig Gas"
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(SID)
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