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Chamonix: Alexander Schmid fährt beim Parallel-Riesenslalom auf Rang drei
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Publiziert 09/02/2020 um 14:59 GMT+1 Uhr
Alexander Schmid (Fischen) hat mit Rang drei beim Parallel-Riesenslalom im französischen Chamonix überraschend die erste Podestplatzierung seiner Karriere eingefahren. Der 25 Jahre alte Allgäuer setzte sich im "kleinen Finale" mit 0,28 Sekunden Vorsprung klar gegen den US-Amerikaner Tommy Ford durch. Im Halbfinale war er am späteren Sieger Loic Meillard aus der Schweiz gescheitert.
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Alexander Schmid griff sich im Moment des größten Erfolges seiner Karriere an den Helm. Beim Parallel-Riesenslalom in Chamonix, das wusste der Allgäuer, wäre mehr drin gewesen als der überraschende dritte Platz. Doch als er kurz darauf im Zielraum für die erste Podestfahrt seiner Laufbahn geehrt wurde, war beim 25-Jährigen von Enttäuschung nichts zu spüren.
Schmid, der bislang nie besser als Sechster im Weltcup war, sagte:
Schmid bezwingt Pinturault
Im Halbfinale war er unglücklich am späteren Sieger Loic Meillard (Schweiz) gescheitert, als er knapp in Führung liegend am drittletzten Tor einfädelte. Umso souveräner war sein Erfolg im "kleinen Finale", als er den US-Amerikaner Tommy Ford (+0,28 Sekunden) klar dominierte. Zuvor hatte Schmid Roland Leitinger (Österreich), Mitfavorit Alexis Pinturault aus Frankreich und den Slowenen Zan Kranjec ausgeschaltet.
"Ich bin ziemlich entspannt an die Sache rangegangen und habe mir am Morgen schon gesagt, dass ich jeden Lauf neu angehen und mich auf meine Sachen konzentrieren muss", sagte Schmid: "Das habe ich gut erreicht."
Luitz schon in erster Runde raus
Anders seine Teamkollegen: Stefan Luitz scheiterte in der ersten K.o.-Runde an Simon Maurberger (Italien), als er am Übergang in den Zielhang an einem Tor vorbeifuhr. Damit verpasste der Allgäuer nach seinem zweiten Platz von Alta Badia die Chance, die erstmals vergebene kleine Kristallkugel für den Disziplinbesten zu gewinnen. Luitz sagte:
Linus Straßer schied in der zweiten Runde gegen den Schweizer Thomas Tumler aus. Der Münchner rutschte auf dem schwierigeren roten Kurs am ersten Übergang weg und war damit chancenlos. "Die Welle kam so schnell", sagte er.
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(SID)
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