Kilde gibt Weltcup-Comeback im Super-G von Copper Mountain vor Augen von Freundin Shiffrin - Odermatt siegt

Weltmeister Marco Odermatt hat den ersten Super-G des Weltcupwinters 2025/26 gewonnen. In Copper Mountain siegte der Schweizer mit 0,08 Sekunden Vorsprung vor Vincent Kriechmayr aus Österreich und 0,13 Sekunden vor dessen Landsmann Raphael Haaser. Vor den Augen seiner Lebensgefährtin Mikaela Shiffrin gab Aleksander Kilde fast zwei Jahre nach seinem schweren Sturz in Wengen sein Comeback.

"Professor seines Fachs": Odermatt schnappt sich Sieg im Super-G

Quelle: Eurosport

Der Olympiadritte von Peking (+1,25) beendete das Rennen auf Position 24 und sicherte sich damit gleich Weltcuppunkte.
Simon Jocher (+1,11) belegte als bester Deutscher Rang 20. Der ehemalige WM-Zweite Romed Baumann (+1,66) verpasste die Weltcuppunkte als 36. ebenso wie Riesenslalom-Spezialist Anton Grammel bei seiner Weltcuppremiere im Super-G auf Platz 61 (+2,54).
"Ich bin froh, dass die Hundertstel dieses Mal auf meiner Seite sind. Ich bin von oben bis unten meinen Plan durchgefahren, war sauber auf der Kante. Das war ganz wichtig heute", zog Odermatt im "ORF" ein positives Fazit.
"Die Österreicher sind brutal stark, aber das wussten wir schon. Das ist keine Überraschung für mich.
Beaver Creek wird dann eine richtige Speedwoche. Danach wissen wir mehr", fügte der Eidgenosse hinzu.
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Gelungener Saisonstart: Jocher fährt in die Punkte

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Odermatt glaubt an Kilde

Der Tagessieger traut Kilde zu, schon bald wieder in die Spitzenränge zu fahren. "Er kann wieder sehr schnell werden. Man hat heute schon super Schwünge gesehen. Im oberen Teil waren wir quasi gleich schnell. Dann hat man schon gesehen, dass ein bisschen Vorsicht mitfährt. Wenn er das im Kopf überwinden kann, wird er wieder ganz vorne dabei sein", sagte Odermatt.
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Emotionen pur! Kilde fährt bei Weltcup-Comeback direkt in die Punkte

Quelle: Eurosport

Kilde war sichtlich erleichtert über sein gelungenes Comeback im Weltcup. "Es war Wahnsinn, so schön. Wie ein Traum eigentlich zu fahren. Ich habe nicht gedacht, dass es so gut wird. Es waren ein paar sehr gute Schwünge dabei und ein paar, die man besser machen kann", so der Norweger im "ORF".

Shiffrin fiebert mit

Narben zieren seinen Körper seit dem lebensverändernden Sturz, die Beweglichkeit seiner Schulter wird nie mehr so sein wie in besten Zeiten, der Gewinner von je zwei Olympia- und WM-Medaillen saß phasenweise im Rollstuhl - und errang trotzdem "den größten Sieg meines Lebens", als ihm Weltcup-Rekordsiegerin Shiffrin im April 2024 die Ehe versprach.
Der US-Amerikanerin sah man die Nervosität vor dem Auftritt ihres Verlobten an. Mit Tränen in den Augen verfolgte sie das Rennen.
"Ich war ziemlich nervös heute. Es war so ein großer Aufwand nötig, um hier zu stehen. Man wusste nicht, was rauskommt, aber es war unglaublich mitanzusehen", sagte sie.
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(mit SID)
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Super Linie: Kriechmayr rast beim Speed-Auftakt aufs Podium

Quelle: Eurosport


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