Mikaela Shiffrin fährt beim Comeback in Courchevel auf Rang zehn: Ski-Superstar im Kampf um die WM-Form

Mikaela Shiffrin feierte beim Slalom in Courchevel ihr Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause. Mit ihrer Leistung war die US-Amerikanerin mehr als zufrieden - trotz des Rückstands von über zwei Sekunden auf Siegerin Zrinka Ljutic. Der Superstar legt den Fokus jetzt voll auf die WM-Rennen in Riesenslalom und Slalom. Der Kampf um Medaillen wird für Shiffrin jedoch ein Wettlauf mit der Zeit.

"Ganz schöne Packung": Shiffrin fällt bei Comeback zurück

Quelle: Eurosport

Ein zehnter Platz in einem Weltcup-Slalom ist nicht der Anspruch von Mikaela Shiffrin, erst recht nicht, wenn man den hohen Zeitrückstand von 2,04 Sekunden berücksichtigt.
Die Seriensiegerin (99 Weltcupsiege) konnte ihrem Auftritt nach zweimonatiger Verletzungspause - Shiffrin hatte sich beim Sturz im Riesenslalom von Killington eine schwere Unterleibsverletzung zugezogen - dennoch viel Positives abgewinnen.
"Dass ich vor der WM noch ein Rennen fahren konnte, ist unglaublich", sagte Shiffrin im "ORF". "Es war eigentlich ein total erfolgreiches Comeback, denn es gibt uns die Richtung vor, was wir die nächsten Wochen zu trainieren haben - für den Rest der Saison, aber hauptsächlich für die WM."
Platz zehn sei "eine Position, die die Leute von mir nicht gewohnt sind. Aber für mich ist alles okay, zumal die Bedingungen sehr herausfordernd waren", versicherte die 29-Jährige, die das Rennen als "sehr anstrengend" empfand.

Shiffrin zweifelt: "Weiß nicht, ob ich es schaffe"

"Ich bin müde, aber auch aufgeregt zurück zu sein", sagte Shiffrin dem Schweizer TV-Sender "SRF". Die Erfahrung bei der Generalprobe für den WM-Slalom sei extrem wichtig gewesen. "Meine Schwünge waren unterschiedlich intensiv. Ich weiß jetzt, woran ich Richtung WM arbeiten muss."
Doch ob die Zeit reicht, noch rechtzeitig in Topform zu kommen, bezweifelt Shiffrin selbst. "Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, bis zur WM hundert Prozent fit zu sein", sagte sie. "Ich muss jetzt einfach viel trainieren: Slalom und Riesenslalom. Mein Ziel ist, in beiden Rennen zu starten."
Doch dabei sein ist bei Shiffrin längst nicht alles. Für die mit Abstand erfolgreichste Rennläuferin der letzten zehn Jahre zählen bei einer Großveranstaltung nur Medaillen. Shiffrin könnte zugute kommen, dass die Damenrennen in Riesenslalom (13. Februar) und Slalom (15. Februar) erst in der zweiten WM-Woche stattfinden.
Im Riesenslalom wird Shiffrin mit einer ungünstigen Startnummer ins Rennen gehen müssen, da sie aufgrund ihres längeren Ausfalls in der World Cup Start List aus der Top-Gruppe gerutscht ist.
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Comeback rückt in den Hintergrund: Shiffrin gedenkt Absturzopfern

Quelle: Eurosport

Dreamteam mit Vonn? Shiffrin skeptisch

Den Auftakt der WM in Saalbach markiert kommenden Dienstag die Team-Kombination. Lindsey Vonn, die mit 40 in dieser Saison ein beachtliches Comeback als Speed-Fahrerin feierte, würde gerne mit Shiffrin ein US-Dreamteam bilden.
Shiffrin reagierte darauf nach dem Slalom in Courchevel augenzwinkernd: "Wenn Lindsey das Rennen gesehen hat, weiß ich nicht, ob sie das jetzt noch will."
Die Teilnahme an der Team-Kombi hat für die keine Priorität. "Ich muss für Riesenslalom und Slalom trainieren. Ich schließe die Team-Kombi nicht aus und würde da auch gerne fahren. Aber ich brauche jeden Tag, um mich für diese beiden Rennen vorzubereiten."
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Highlights: Ljutic nicht zu stoppen - Shiffrin mit Schwierigkeiten

Quelle: Eurosport


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