Slalom in Courchevel: Lena Dürr jubelt über Podestplatz bei Sieg von Zrinka Ljutic - Mikaela Shiffrin feiert Comeback

Lena Dürr ist bei der Generalprobe für die Weltmeisterschaft in Saalbach-Hinterglemm in der kommenden Woche in Courchevel noch einmal auf das Podest gefahren. Die Deutsche lag im Ziel als Dritte 1,28 Sekunden hinter der Siegerin Zrinka Ljutic aus Kroatien. Zweite wurde Sara Hector (Schweden). Mikaela Shiffrin feierte in Frankreich ihr Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause und wurde Zehnte.

Highlights: Ljutic nicht zu stoppen - Shiffrin mit Schwierigkeiten

Quelle: Eurosport

Ljutic feierte im Département Savoie bereits ihren dritten Saisonsieg und distanzierte die zweitplatzierte Schwedin Hector um mehr als eine Sekunde (+1,26 Sekunden).
"Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich wusste nicht, ob ich schnell, oder langsam war", freute sich die Kroatin im Sieger-Interview nach dem Rennen. "Ich habe die Spuren gespürt und wollte Gas geben und dann habe ich einfach bis unten gepusht und alles riskiert. Ich hätte mir nicht vorstellen können, in dieser Saison drei Mal zu gewinnen. Bitte weckt mich nie aus diesem Traum auf!"
Dürr hingegen hatte mit ihrem Podestplatz schon gar nicht mehr gerechnet, verriet sie im Interview mit Eurosport: "Ich war nicht zufrieden mit dem ersten Lauf. Ich hab meine Startnummer im Ziel bereits weggeben und dann hab ich gedacht: 'Na, vielleicht behalte ich sie doch lieber.' Die letzten Rennen liefen nicht so toll für uns, aber das Team wollte es heute unbedingt, ich wollte es unbedingt und das gibt mir riesiges Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaften."
Bereits zum dritten Mal stand die 33-Jährige in diesem Winter auf dem Weltcup-Podium. Im finnischen Levi Mitte November war Dürr Dritte geworden, im österreichischen Semmering kurz vor Jahresende fuhr sie auf den zweiten Platz.
Die weiteren Deutschen hatten den Sprung ins Finale nicht geschafft. Emma Aicher fädelte im ersten Lauf ein und kam nicht ins Ziel. Auch Jessica Hilzinger (+2,77), die wie Dürr und Aicher bei der WM an den Start gehen wird, und Roni Remme (+3,04) schieden auf den Rängen 31 und 35 aus.
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Entkräftet aber glücklich: Ljutic bejubelt dritten Weltcupsieg

Quelle: Eurosport

Shiffrin denkt über Verzicht von Speed-Disziplinen nach

Shiffrin hingegen konnte im ersten Rennen nach ihrer zweimonatigen Verletzungspause mit Platz zehn zufrieden sein. Die US-Amerikanerin muss zwar weiter auf ihren 100. Weltcup-Sieg warten, zeigte sich am Eurosport-Mikrofon aber zufrieden: "Es war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück. Ich habe jetzt den Vergleich mit den besten Skifahrerinnen der Welt, deshalb war dieses Rennen vor den Weltmeisterschaften nochmal so wichtig. Die Top-Fahrerinnen fahren einfach unglaublich, für mich war das heute eine riesige Herausforderung."
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"Da fehlt noch ein bisschen was": Shiffrin mit Problemen bei Comeback

Quelle: Eurosport

Im Hinblick auf die Wettkämpfe in Saalbach-Hinterglemm (4. bis 16. Februar live und auf Abruf auf discovery+) hielt sich die Ausnahme-Athletin aus den USA allerdings zurück: "Ich habe vor, den Riesenslalom und Slalom zu fahren." Ob sie in den Speed-Disziplinen an den Start gehe, hänge auch "vom Training im Schnee" ab.
Zu Ende ihres Interviews wurde Shiffrin noch einmal nachdenklich und gedachte der Opfer des Flugunglücks in Washington, D.C., bei dem auch Mitglieder der US-amerikanischen Eiskunstlauf-Nationalmannschaft verstorben waren.
(mit SID)
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Trotz Fehler: Dürr stürmt mit Aufholjagd aufs Podest

Quelle: Eurosport


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