In der Endabrechnung musste sich die Starnbergerin mit Rang 26 begnügen.
"Es hat alles andere als perfekt angefangen, aber das hat mich gleich aufgeweckt", sagte Gut-Behrami im "ORF". "Ich habe dann probiert, alles ein bisschen enger zu fahren, als wir es bei der Besichtigung angeschaut haben."
Der Erfolg der Siegerin von Sankt Anton kam in sofern etwas unerwartet, da sich die Eidgenossin nach der Abfahrt noch mit Rückenproblemen herumplagte. "Ich hatte keine Ahnung, was gestern mit dem Rücken war. Ich hatte das Vertrauen verloren, wusste nicht, was ich tun soll", sagte sie.
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"Es waren überall Fehler drin", sagte Weidle nach dem Super-G zerknirscht im "ZDF": "Ich war in der Fläche schnell und unten raus, aber wenn man zwischendrin so Fehler macht, bringt das auch nicht mehr viel."
Die Schweizerin holte sich zwei Wochen nach ihrem Erfolg von St. Anton den zweiten Sieg im Super-G in Serie, es war ihr insgesamt 28. im Weltcup. Die 29-Jährige war nach überstandenen Rückenproblemen stolze 0,93 Sekunden schneller als die Österreicherin Tamara Tippler. Federica Brignone (Italien/1,02) wurde Dritte.

Vlhova und Goggia ausgeschieden

Gleich mehrere Athletinnen hatten große Probleme mit der Kurssetzung. Petra Vlhova (Slowakei) schied aus, Goggia fuhr nach verpatztem Zielsprung am vorletzten Tor vorbei und verspielte den zweiten Platz. Die Italienerin hatte zuvor beide Abfahrten in Crans-Montana gewonnen.
Weidle, am Freitag noch gute Fünfte, hatte schon nach dem zweiten Rennen in der Königsdisziplin am Samstag mit sich gehadert: "Ich bin hie und da nicht so sauber über dem Ski gestanden." Zudem, ergänzte sie selbstkritisch, sei sie bei wolkenverhangenem Himmel wegen der schlechten Sicht "ein bisschen passiv gewesen".
Olympiasiegerin Goggia (28) war am Samstag 0,27 Sekunden schneller als Gut-Behrami und holte ihren vierten Abfahrtserfolg in Serie. Das war zuletzt Speed-Queen Lindsey Vonn (USA) von Januar bis März 2018 gelungen. Weidle lag 1,56 Sekunden zurück.
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