Ski-Weltcup in Crans-Montana: Franjo von Allmen setzt Ausrufezeichen bei Olympia-Generalprobe - Odermatt geschlagen
Update 01/02/2026 um 14:55 GMT+1 Uhr
Lokalmatador Franjo von Allmen hat die letzte Abfahrt vor den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo gewonnen. Der Abfahrtsweltmeister triumphierte in Crans-Montana vor dem Italiener Dominik Paris (+0,65 Sekunden) und dem US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (+0,70 Sekunden). Von Allmens Landsann Marco Odermatt (+0,79 Sekunden) musste sich mit Rang vier zufriedengeben.
"Was für eine Demonstration!" Von Allmen knallt Bestzeit in den Schnee
Quelle: Eurosport
Für von Allmen war es nach dem Sieg in der Abfahrt von Gröden der zweite Weltcup-Triumph in dieser Saison. Sechs Tage vor der Olympia-Abfahrt setzte der 24-Jährige ein Ausrufezeichen in Richtung der Konkurrenz.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Schweizer die Abfahrt in Crans-Montana gewonnen. "Die Erinnerungen an letztes Jahr sind schon ein bisschen mitgefahren", sagte von Allmen entsprechend gegenüber dem "SRF". "Am Start hatte ich einen großen Flashback. Die Gefühle waren sehr stark. Ich hab schon während dem Fahren gemerkt, dass die Ski laufen, das funktioniert."
Bei Eurosport fügte er hinzu: "Es ist nicht einfach, hier schnell zu fahren. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell bin, da bin ich doch beeindruckt von mir selbst. Ich hatte ein gutes Gefühl. Wenn man hier über die Ziellinie fährt und die Zuschauer hört, ist das einfach nur großartig."
Nun könne er mit "Selbstvertrauen" in Richtung Olympia (ab 6. Februar live auf Eurosport und HBO Max) blicken: "Ich werde versuchen, dort so gut wie möglich Ski zu fahren. Heute war wirklich wichtig für mich."
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Highlights: Von Allmen mit Fingerzeig - Paris ganz stark
Quelle: Eurosport
Auch Paris tankt Selbstvertrauen vor Olympia
Auf der Olympia-Piste in Bormio - wo er bereits sechsmal die Abfahrt gewinnen konnte - wird aber auch Paris zu den Favoriten zählen. Der routinierte Italiener feierte mit dem zweiten Rang sein bestes Saisonergebnis.
"Der Start war vielleicht nicht perfekt, aber es war ein sehr guter Lauf", sagte der 38-Jährige nach dem Rennen am Eurosport-Mikrofon. "Ich wusste, dass Franjo schwer zu schlagen sein wird, er fährt auf diesem Terrain einfach sehr gut. Aber ich habe Odi geschlagen, das fühlt sich gut an. Das ist cool und gibt mir Selbstvertrauen."
Odermatt selbst gab nach dem Rennen gegenüber Eurosport zu, dass er nach der Enttäuschung über Platz zwei in der Abfahrt von Kitzbühel Zeit gebraucht habe, "die Spannung wieder aufzubauen."
Nun richtete der Gesamtweltcupführende den Blick in Richtung Winterspiele: "Vor Olympia ist nicht viel Zeit, ich gehe jetzt zwei Nächte nach Hause. Ich werde mich ein wenig ausruhen und Mittwoch geht es dann schon nach Bormio."
Vogt bester Deutscher in Crans-Montana
Schnellster Deutscher in Crans-Montana war Luis Vogt, der mit dem achten Platz in Kitzbühel bereits sein großes Potenzial angedeutet hatte. Der 23-Jährige, der nicht für die Olympischen Spiele nominiert ist, wurde mit 1,60 Sekunden Rückstand 18.
DSV-Starter Simon Jocher (+1,73 Sekunden) schlug sich mit Rang 21 respektabel, Romed Baumann (+2,14 Sekunden) wurde 31.
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Zentimeter-Entscheidung! Odermatt trotz starker Fahrt knapp geschlagen
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F. von AllmenBeendet
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