Federica Brignone kritisiert Verband wegen möglicher Verschiebung der Ski-WM

Federica Brignone hat sich verärgert über den Vorschlag des italienischen Skiverbandes (FISI) geäußert, die Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo um ein Jahr zu verschieben. "Ich bin wirklich wütend und habe es satt", sagte die Italienerin im Interview mit "sportnews.bz". Die FISI will aufgrund der Corona-Pandemie beim Weltverband FIS beantragen, die Titelkämpfe erst 2022 auszutragen.

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Ursprünglich war die WM für Februar 2021 vorgesehen. Im Falle einer möglichen Verschiebung auf März 2022 würde sie nur drei Wochen nach den Olympischen Winterspielen in Peking stattfinden.
"Bei allem Respekt für diejenigen, die krank waren und sind, für die Toten, für diejenigen, die so viel wegen des Virus gearbeitet und gelitten haben, aber meiner Meinung nach wird jetzt übertrieben", sagte Brignone. Die Gesamtweltcupsiegerin fügte hinzu: "Die Daten sprechen von keiner so dramatischen Sterblichkeit."

Zwei Großereignisse in einem Monat

Besonders die zeitliche Nähe zu den Winterspielen sieht Brignone kritisch. "Welchen Sinn hätte ein zweites Großereignis innerhalb eines Monats?", fragte die Olympiadritte im Riesenslalom.
Brignones Mutter, die ehemalige Weltklasse-Läuferin Rosa Maria Quario, war ebenfalls erkrankt und gilt inzwischen als geheilt. Ihre Tochter pflegte sie während der Erkrankung.
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