Felix Neureuther verteidigt Wildcard für Marcel Hirscher und würde sich über Comeback anderer Alpin-Stars freuen

Felix Neureuther blickt mit Vorfreude auf das Comeback seines ehemaligen Dauerrivalen Marcel Hirscher aus Österreich und sieht es als großen Gewinn für den Ski-Weltcup. "Das ist für den Skisport absolut genial. Es ist sehr spannend, jeder spekuliert, wie er drauf ist. Alleine das macht es schon speziell. Es ist einfach nur positiv für den ganzen Sport", sagte Neureuther im Interview mit "Laola 1".

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Quelle: SID

Eine Prognose, was für Hirscher möglich ist, wollte der 40-Jährige allerdings nicht abgeben. "Da gehört im Skifahren so viel dazu: Material, Körper, etc. Das Körperliche hat er super im Griff, da ist er topfit. Beim Rest braucht er Zeit, die muss man ihm letzten Endes auch geben. Man sollte das am Anfang auch gar nicht so überbewerten, wenn er vielleicht nicht gleich vorne dabei ist", so Neureuther.
Der Vize-Weltmeister von Schladming verteidigte zudem die Wildcard, die Hirscher für den Saisonauftakt in Sölden bekommen hat und vermutlich auch für die weiteren Saisonrennen erhalten dürfte. Die Wildcard ermöglicht dem Österreicher nicht nur einen Weltcupstart ohne die eigentlich erforderlichen FIS-Punkte, sondern gibt ihm zudem die Möglichkeit, mit der noch relativ günstigen Startnummer 31 ins Rennen zu gehen.
"Ich finde sie extrem wichtig und gut, weil der Sport dadurch komplett neue Möglichkeiten bekommt. Unabhängig davon, ob sie Marcel Hirscher bekommt oder jemand anderer. Es kommen ja ohnehin nur wenige ernsthaft für eine Wildcard infrage", sagte Neureuther.
Er ergänzte: "Das Argument, dass es ungerecht den Jungen gegenüber ist, verstehe ich daher nicht ganz. Denn es ist im Grunde egal, ob einer dann eine oder zwei Nummern weiter hinten startet."

Neureuther hofft auf Comeback von Ex-Stars

Zudem ergebe sich dadurch die Möglichkeit, einige Stars der vergangenen Jahre noch einmal auf der Piste zu sehen.
"Ich würde es lieben, den einen oder anderen von der alten Generation noch einmal am Start zu sehen: Aksel Lund Svindal, Ted Ligety, Alberto Tomba, Hermann Maier. Selbst wenn Ingemar Stenmark nochmal fahren würde – ich würde es mir anschauen", so Neureuther.
Ob es zu Hirschers Comeback bereits in Sölden kommt, ist allerdings derzeit fraglich. Der Doppel-Olympiasieger leidet an Fieber und starkem Reizhusten.
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Quelle: Eurosport


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