"Er soll schauen, dass er seine Zwetschgen beinand hat. Dann muss er dort auch gewinnen", antwortete der österreichische Trainer in einem Zoom-Medienmeeting auf die Äußerung Fellers.
Üblicherweise fahren die Herren keinen Slalom im Salzburger Land. Die Damen sind dort regelmäßig zu Gast, erst vor wenigen Tagen gewann Mikaela Shiffrin ihren 68. Weltcupsieg.
Mitter meinte weiter: "Leicht oder nicht leicht. Zagreb ist auch nicht schwierig und Adelboden bis auf fünf oder sechs Tore auch nicht wirklich. Das ist immer so ein Gerede. Wenn man Slalom-Weltcupsieger werden will, muss man überall gut fahren können."
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Zudem sei auch im Herren-Weltcup "nicht immer alles brutal steil und eisig". Wegen der Coronakrise war der Herren-Slalom in Wengen zunächst nach Kitzbühel verlegt worden. Daraufhin wurde der verschobene Slalom und der ursprünglich für Kitzbühel geplante Torlauf weiter in die Flachau verlegt. Die Programmänderungen an sich seien für ihn weniger das Problem, meinte Feller.

Manuel Feller erwartet enge Slalom-Rennen

Die Slaloms in der Flachau und kurz darauf im französischen Charmonix würden allerdings "extrem knappe Rennen geben, weil sich auf diesem Hang die Spreu nicht so leicht vom Weizen trennen lässt. Aber es ist, wie es ist und es ist für alle gleich."
Dass sein Interview derart große Wellen schlug, wollte der 28-Jährige nicht auf sich sitzen lassen und erklärte seine Aussage bei Instagram. In einer am späten Donnerstagabend geposteten Story meinte Feller: "Wengen ist ein Hang, bei dem es schon eine Herausforderung ist, überhaupt ins Ziel zu finden, in Kitzbühel sind keine 3 Schwünge hintereinander gleich, also damit verglichen ist Flachau definitiv eine Märchenwiese!"
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Er wiederholte dabei seine Meinung, dass es auf einer einfacheren Strecke deutlich schwieriger sei, "am Podium zu landen oder überhaupt zu gewinnen, da das Feld noch enger zusammenrückt und somit noch mehr Athleten um die Topplatzierungen mitmischen werden".
Daher brauche man bei solchen Slaloms "sehr viel Risikobereitschaft". Auf die Reaktion von Mitter meinte Feller: "Also, ich muss dort nicht gewinnen! Aber ich werde mein Bestes geben, um eine gute Platzierung zu erreichen." Des Weiteren gebe es keinen Streit zwischen ihm und dem ÖSV-Trainer. "Christian und ich lachen uns gerade kaputt, wie ihr aus zwei Aussagen, die komplett aus dem Kontext gerissen sind, eine Riesen-Schlagzeile macht", stellte Feller klar.

Feller holt ersten Weltcupsieg in Flachau

Dass Feller im ersten der beiden Slaloms in Flachau am Samstag seinen ersten Weltcupsieg feierte, krönte für den Österreicher eine aufregende Woche.
"Es ist unglaublich. Ich war ein bisschen nervös, weil so viel in der Zeitung stand. Das Material hat sehr gut funktioniert. Ich habe mich noch nicht am Limit gefühlt, es lief einfach", sagte Feller nach dem Rennen im Siegerinterview: "Es ist wie ein Märchen."
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