Franjo von Allmen sucht auf dem Motocross-Motorrad den Nervenkitzel - riskantes Sommer-Hobby als "Ausgleich" für Abfahrtsweltmeister
VonNiklas Bien
Update 08/05/2025 um 08:49 GMT+2 Uhr
Die Skisaison ist für Franjo von Allmen seit einem Monat vorbei. Gänzlich auf den Nervenkitzel verzichten will der Abfahrtsweltmeister von Saalbach aber nicht: Im Sommer tauscht der Schweizer die Skier gegen das Motocross. Er suche "den Ausgleich", erklärte von Allmen dem "Blick" seine Leidenschaft für das motorisierte Zweirad - die ihm zu Beginn nicht nur Freunde eingebracht hatte.
Weltmeisterlich! von Allmen voll am Limit zum Abfahrtssieg
Quelle: Eurosport
Die vergangene Saison war für von Allmen eine ganz spezielle: Der 23-Jährige krönte sich in Saalbach nicht nur zum Weltmeister in der Abfahrt, sondern feierte in Wengen, Crans-Montana und Kvitfjell auch die ersten drei Weltcupsiege seiner Karriere.
Ein Mann, der beruflich mit weit über 120 km/h vereiste Pisten herunterrast, scheint den Drang nach Nervenkitzel im Blut zu haben. Kein Wunder also, dass von Allmen sich für die Skipause ein ähnlich aufregendes Hobby gesucht hat.
"Ich glaube, ich suche durch das Motocross ein wenig den Ausgleich", sagte der Schweizer dem "Blick": "Auf dem Motorrad kann ich etwas Abstand zur Ski-Saison gewinnen und mich trotzdem irgendwie ausleben."
Bevor sich von Allmen wirklich dafür entschied, auf die Motocross-Strecke zu wechseln, zeigte er auch schon auf Asphalt, wie sehr er die Action auf dem Zweirad liebt - die Reaktionen waren dementsprechend.
Darum wechselte von Allmen auf die Motocross-Strecke
"Ich habe manchmal auf der Straße Kapriolen mit dem Motorrad gemacht und nicht immer nur positive Rückmeldungen erhalten", sagte der Gesamtweltcup-Vierte der abgelaufenen Saison.
"Der Sicherheit willen" habe er sich dann doch für den Wechsel auf abgesperrte Strecken entschieden. Wie das aussieht, können seine fast 140.000 Follower auf Instagram nun regelmäßig bestaunen.
Gut möglich, dass sich von Allmen in den kommenden Jahren auch an weitere Adrenalin-Sportarten heranwagt. "Es gibt viele Dinge, die ich gerne mal ausprobieren würde", erklärte der 23-Jährige.
Es wird spannend, was dem Abfahrtsspezialisten in Zukunft als Sommerprogramm noch so einfällt - natürlich nur bis für den Weltmeister wieder die Vorbereitung auf die kommende Saison im Mittelpunkt steht.
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