Die Entscheidung, sich nach seinem letzten Renneinsatz im März 2020 in Kvitfjell erstmals wieder eine Weltcup-Abfahrt hinunterzustürzen, sei "schnell gefallen": "Im oberen Teil hat man an den Teilzeiten gesehen, dass schnelle Passagen von mir dabei waren. Das passt. Aber vom Eishang weg, wo es technisch anspruchsvoller wird und das Gefälle dazukommt, habe ich gemerkt, das Selbstvertrauen ist noch nicht ganz da. Andererseits ist das logisch. Der Trainingslauf war meine erste Abfahrt seit der Operation."
Dreßen war Ende November an der Hüfte operiert worden.
Statt sofort wieder in den Wettkampfmodus einzusteigen, will Dreßen den Weltcup in Garmisch-Partenkirchen nun als Training nutzen und in den Passagen, in denen er "Nachholbedarf" habe, nächste Schritte nach vorne machen, um dann mit einem guten Selbstvertrauen zur Weltmeisterschaft nach Cortina d'Ampezzo (ab 8. Februar live bei Eurosport) zu fahren.
Ski-WM
Ski-WM: Höfl-Riesch zweifelt an Medaillenzielen des DSV
05/02/2021 AM 09:31
Dreßen setzt voll auf die Karte WM, wo schon am Dienstag im Super-G die ersten Speed-Medaillen vergeben werden. "Ich stehe sauber auf dem Ski, die Technik ist in Ordnung, aber ich muss es mir zutrauen, den Ski auf die Kante zu legen, um kompromisslos durchzuziehen", sagte er am Freitag.
Die Abfahrt von Garmisch im Liveticker
Ob der beste deutsche Abfahrer der vergangenen Jahre bei der WM an den Start gehen wird, ließ er weiter offen: "Das kann ich noch nicht sagen, schließlich kenne die Strecke noch nicht. Sofern ich mitgenommen werde - wovon auch ausgehe - sehe ich nach dem ersten Trainingslauf wie ich mich fühle."
Das könnte Dich auch interessieren:Unfairer Rennkalender - Gut-Behrami fühlt sich benachteiligt
Ski Alpin
Hiobsbotschaft für DSV: Dreßen erneut operiert
25/02/2021 AM 13:15
Ski-WM
Dreßen gibt vorzeitiges Saisonende bekannt
14/02/2021 AM 16:04