Nach schwerem Sturz auf der Kandahar-Piste in Garmisch-Partenkirchen: Spendenaktion für Tereza Nova läuft an
Publiziert 17/07/2025 um 12:47 GMT+2 Uhr
Die Tschechin Tereza Nova ringt auch ein halbes Jahr später mit den Folgen ihres schweren Trainingssturzes in Garmisch-Partenkirchen. Die 27-Jährige sitzt seit dem Unfall im Rollstuhl und kämpft sich nun in der Reha zurück ins Leben. Nova möchte darüber hinaus zurück auf die Skipiste - und erhält dabei Unterstützung ihres Verbands. Dieser bat nun in einer Spendenaktion um finanzielle Hilfe.
Tereza Nová wurde nach ihrem Sturz in Garmisch-Partenkirchen mit dem Helikopter abtransportiert
Fotocredit: Getty Images
In einer Mitteilung des tschechischen Skiverbands hieß es, die staatliche Unterstützung für Nova laufe im September aus. Ziel der Spendenaktion sei es, zusätzliche finanzielle Mittel für die weitere Behandlung bereitzustellen.
"Sie bestreitet derzeit das härteste Rennen ihres Lebens - leider diesmal nicht auf der Piste", wird Novas Mutter in dem Statement des Verbands zitiert: "Sie hat bereits viele wichtige Meilensteine erreicht, aber ein großer Teil der Strecke liegt noch vor ihr."
Auch der Verbandspräsident meldete sich in der Mitteilung zu Wort. Laut David Travnicek sei Skifahren "der schönste Sport, aber gleichzeitig kann es manchmal sehr grausam sein".
"Es braucht nur eine Sekunde, um ein Leben zu verändern. Eine solche Sekunde ist einer von uns Anfang dieses Jahres passiert", fügte er hinzu. Nova bleibe ein Teil der Familie, selbstverständlich wolle man sie auf ihrem weiteren Weg unterstützen.
Nova zog sich schwerste Verletzungen zu
Zum Hintergrund: Die Tschechin war im Januar beim Training auf der berüchtigten Kandahar-Piste in Garmisch-Partenkirchen schwer gestürzt. Dabei erlitt sie ein Schädel-Hirn-Trauma mit Blutung, eine Verletzung der Halsschlagader und einen Bruch der Augenhöhle. Sie lag wochenlang im Koma.
Nach rund einem Monat konnte Nova die Klinik in Murnau verlassen und wurde zurück nach Tschechien gebracht.
Trotz allem hofft die 27-Jährige, irgendwann auf die Piste zurückkehren zu können.
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Quelle: Eurosport
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