Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen: Tschechin Tereza Nová nach schwerem Trainingssturz im künstlichen Koma

Große Sorge um Tereza Nová: Die tschechische Skirennläuferin ist nach ihrem heftigen Sturz am Freitag während des Trainings für die Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen in ein künstliches Koma versetzt worden, das gab der tschechische Skiverband am Samstag bekannt. Zuletzt hatten sich schwere Stürze im alpinen Ski-Zirkus gehäuft. So erlitt der Franzose Cyprien Sarrazin eine Hirnblutung.

Tereza Nová bei der Abfahrt in Cortina d'Ampezzo

Fotocredit: Getty Images

"Sie wurde im Krankenhaus in Murnau operiert, um ein Hirnödem zu reduzieren, und wird solange im künstlichen Koma bleiben, wie das medizinische Team es für richtig hält", teilte der Verband mit.
"Wir sind alle in Gedanken bei Tereza und wünschen ihr eine rasche Genesung und viel Kraft", sagte ein Verbandssprecher der tschechischen Zeitung "Sport".
Das Rennen auf der Kandahar gewann Federica Brignone aus Italien. Am Samstag stürzte dort auch die Österreicherin Nina Ortlieb schwer und brach sich den Unterschenkel.
(SID)

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