Tereza Nova nach schwerem Sturz in Garmisch-Partenkirchen aus künstlichem Koma aufgeweckt - Rückkehr in Heimat geplant
Update 20/02/2025 um 10:37 GMT+1 Uhr
Die tschechische Skirennläuferin Tereza Nova befindet sich nach ihrem heftigen Trainingssturz Ende Januar in Garmisch-Partenkirchen auf dem Weg der Besserung und macht erste gesundheitliche Fortschritte. Wie der tschechische Verband mitteilte, wurde die 27-Jährige aus dem künstlichen Koma geholt und soll noch am Donnerstag aus Deutschland in ihre Heimat transportiert werden.
Tereza Nova befindet sich auf dem Weg der Besserung
Fotocredit: Getty Images
Dort stünden eine Reihe weiterer Untersuchungen und eine anschließende lange Rehabilitationsphase an. Nova war während des Trainings für die Weltcup-Abfahrt auf der Kandahar zu Fall gekommen und hatte unter anderem ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit Blutungen sowie eine Verletzung der Halsschlagader und einen Bruch der Augenhöhle erlitten.
"Nachdem die Schwellung im Gehirn zurückgegangen und die Blutung sichtbar gestoppt war, war die Patientin so stabil, dass wir sie in Absprache mit den behandelnden Kollegen der Neurochirurgie langsam aufwecken konnten", zitierte der Verband Markus Gruber als Chefarzt der Intensivstation im Krankenhaus Murnau.
Novas Lebensgefährte Ondrej Berndt, zugleich tschechischer Nationaltrainer, hatte nach dem Sturz von einem "großen Glück" gesprochen, da schnell reagiert wurde.
"Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber ich bin überzeugt, dass wir es schaffen werden", so Berndt. Ihren 27. Geburtstag am 6. Februar musste die Tschechin im Krankenhaus feiern.
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(mit SID)
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Quelle: Eurosport
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