Tereza Nova kämpft sich nach schwerem Sturz in Garmisch-Partenkirchen zurück ins Leben - tschechische Ski-Rennläuferin ist halbseitig gelähmt
Publiziert 09/05/2025 um 14:21 GMT+2 Uhr
Für Tereza Nova geht es dreieinhalb Monate nach ihrem schweren Trainingssturz in Garmisch-Partenkirchen mit kleinen Schritten zurück ins Leben. Die Tschechin hatte sich unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma mit Blutung und eine Verletzung der Halsschlagader zugezogen. Nun gab sie in einem Interview mit dem tschechischen TV-Sender "CT" gemeinsam mit ihrer Familie Einblick in ihren Genesungsprozess.
Tereza Nova kann nach ihrem schweren Sturz die linke Körperhälfte nicht bewegen
Fotocredit: Getty Images
Am 24. Januar war Nova schwer gestürzt und hatte daraufhin in ein künstliches Koma versetzt werden müssen. Nach vier Wochen wachte sie daraus wieder auf und setzt seither ihre Reha in ihrer Heimat fort.
Die Tschechin sitzt allerdings weiter im Rollstuhl, da sie ihre linke Körperhälfte im Moment nicht bewegen kann. Zudem trägt Nova einen Helm, da ihr aufgrund einer Operation ein Teil ihres Schädelknochens entfernt werden musste.
Dieser wird in einer späteren OP durch ein Implantat ersetzt.
Gegenüber "CT" meinte die 27-Jährige nun: "Ich habe viel Unterstützung von meiner Familie und meinem Freund." Voller Optimismus ergänzte sie: "Ich versuche, hart zu arbeiten, damit ich wieder laufen - und dann vielleicht Ski fahren kann."
Nova will nicht aufgeben
Ihr Vater Josef Nova ist bereits jetzt stolz auf seine Tochter.
"Von einem Mädchen, das nicht sprach und nur dalag, zu einem Mädchen, das spricht, kurze Nachrichten auf WhatsApp schreibt und mit uns im Rollstuhl einen Kaffee trinkt. Das ist ein bedeutender Fortschritt", erklärte er gegenüber dem TV-Sender.
In der vergangenen Saison hatte Nova im Weltcup vor ihrem schweren Sturz drei Platzierungen jenseits der Top 30 eingefahren. Ob es für die 27-Jährige irgendwann wieder zurück auf Ski geht, ist noch nicht abzuschätzen. Aufgeben will Nova aber nicht.
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Quelle: Eurosport
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