Olympiasiegerin Michelle Gisin lässt Weltcup-Rückkehr weiter offen: "Ich will auf den Ski entscheiden"
Publiziert 09/08/2026 um 11:01 GMT+2 Uhr
Michelle Gisin befindet sich nach ihrem schweren Trainingssturz im vergangenen Dezember mitten in der Reha. Die Schweizerin, die sich einen Kreuz- und Innenbandriss im linken Knie zugezogen hatte, ließ allerdings offen, ob sie noch einmal in den Weltcup zurückkehrt. Im Interview mit dem "SRF" stellte Gisin zudem klar, dass ein Comeback in der kommenden Saison vermutlich zu früh kommt.
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Quelle: Eurosport
Die 32-Jährige lässt sich nach eigenen Angaben zwei realistische Optionen offen: "Übernächste Saison versuchen zurückzukommen. Oder Danke sagen und auf eine wunderschöne Karriere zurückblicken."
Immerhin könne sie ihre Arbeit am Comeback langsam als Training bezeichnen. "Zuvor war es eher Bewegungstherapie, jetzt ist es Krafttraining, das vor allem eine große Challenge darstellt."
Bei dem Sturz in St. Moritz hatte Gisin sich zudem an der Halswirbelsäule verletzt. Die Saison war damit vorzeitig beendet. Auch die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina verpasste die zweimalige Olympiasiegerin daraufhin.
Seither sei es meist "ein Hin und Her zwischen 'Es ist alles möglich' und 'Ich kann ja noch gar nichts'", gab Gisin zu. Die Zukunftsfrage ist auch acht Monate nach dem schweren Sturz noch nicht entschieden. Es gibt jedoch einen Zeitplan.
Gisin-Entscheidung wohl erst im Herbst
"Mein Umfeld hat mich darauf festgenagelt, was ich ganz am Anfang gesagt habe: Dass ich auf den Ski entscheiden will. Ich will so eine unglaublich schöne, erfolgreiche Karriere nicht auf der Physio-Liege beenden. Das habe ich nicht verdient."
Daher werde sie wohl frühestens im Herbst ihre Entscheidung treffen, so die Schweizerin. "Je nachdem, wie es mir dann geht. Ich will das Feuer noch einmal spüren und, wenn es so stark weiterbrennt, mir die Chance geben, es noch einmal zu versuchen."
Für die Schweizer Damen-Mannschaft wäre ein Abschied von Gisin ein weiterer Rückschlag. Erst vor wenigen Tagen hatte die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut-Behrami ihre Karriere beendet.
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Quelle: quattro media GmbH
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